Corona-Situation: aktuelle Infos & Hilfe

Gründung & Geschäftsideen

In 3 Schritten zum eigenen Business

Eigenes Café eröffnen

Es war schon immer Ihr Traum, ein Café zu er­öffnen? Haben Sie bereits ein viel­ver­sprechendes Konzept im Kopf oder sind Sie noch auf der Suche nach DER Idee für etwas Außergewöhnliches? In diesem Artikel finden Sie Bei­spiele für tolle Café-Konzepte sowie eine Anleitung mit den wichtigsten Gründungs­schritten zur Eröffnung eines eigenen Cafés. Außerdem er­halten Sie von uns wert­volle Insider-Tipps und nützliche Hilfs­mittel wie die Business­plan-Vorlage oder den Finanzierungs­rechner.

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Drei Schritte zum eigenen Café

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Planung & Vorbereitung

Bevor Sie sich selbst­ständig machen, sollten Sie aus­reichend planen und Vor­bereitungen treffen.

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Umsetzung und Eröffnung

Damit die Er­öffnung ihres Cafés ein voller Er­folg wird, gibt es bei der Um­setzung Ihrer Pläne einiges zu be­achten.

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Schutz & Absicherung

Sichern Sie sich und Ihr Ge­schäft gegen Risiken ab. Mit dem Ver­gleichs­rechner von Finanz­chef24 finden Sie passende An­gebote für Ihr Café.

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1. Planung und Vorbereitung

Haben Sie das Gründer-Gen?

Selbst­ständigkeit: ja oder nein

Bevor Sie sich an die konkrete Um­setzung Ihrer Geschäfts­idee machen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Erfülle ich die Voraus­setzungen, einen Gastronomie­betrieb zu führen?
  • Schaffe ich es, mit dem Stress, den ein eigenes Café mit sich bringt, um­zugehen?

Gerade die Anfangs­zeit ist geprägt durch wenig Schlaf, dafür umso mehr Arbeit. Machen Sie deshalb den Test und finden Sie heraus, ob Sie der Typ für eine Selbst­ständigkeit sind.

Warum ist das wichtig?

Das Statistische Bundes­amt vermeldet im Gast­gewerbe jährlich mehrere Tausend Gewerbe­abmeldungen und Insolvenzen. Auch Unter­nehmer der Gastronomie sind mit ihrem Gründungs­vorhaben davon be­troffen. Ein Haupt­grund ist die Fehl­ein­schätzung der Neu­gründer hin­sichtlich ihrem fachlichen und betriebs­wirtschaft­lichen Wissen. Stürzen Sie sich daher nicht blind in Ihr Vor­haben, sondern nehmen Sie die Hin­weise zu den erforder­lichen Kenntnissen ernst und schließen Sie Wissens­lücken besten­falls im Vor­feld. Learning by doing sollte hier nicht Ihr Motto sein! Leider kann auch ein Schadens­fall Ihr Gründungs­vorhaben schnell ge­fährden - vergessen Sie daher nicht, sich recht­zeitig mit dem Thema Versicherungen aus­einander­zusetzen.

Stellen Sie sich zudem darauf ein, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis der Laden richtig brummt. Daher sollten Sie neben Gelassen­heit und Belast­barkeit auch über genügend finanzielle Mittel verfügen, um diese Anfangs­zeit zu über­brücken. Gezielte Marketing-Maßnahmen können dafür sorgen, dass sich Ihre Er­öffnung schneller herum spricht und Ihr Kunden­stamm wächst.

Eine gute Geschäftsidee: die Basis Ihrer Café-Eröffnung

Die kreativen Zellen an­kurbeln Um Ihnen etwas Inspiration zu liefern, haben wir einige Bei­spiele von erfolg­reichen und einzig­artigen Cafés für Sie auf­gespürt:

SOULFOOD LowCarberia in Nürnberg

Die In­haberin teilte zunächst als Bloggerin die Erfahrungen ihrer kohlen­hydratarmen Ernährung mit ihren Lesern und betrieb einen Online-Shop, bevor sie 2012 unter gleichem Namen ein Café er­öffnete, in dem sie seitdem Low-Carb-Gerichte, -Getränke und -Produkte anbietet. Zu­sätzlich baute sie parallel den Ver­trieb eigener Produkte aus und ver­kauft diese in ihrem Café sowie online und in aus­gewählten Super­märkten.

Café Katzentempel in München

Im Katzencafé wird mit einer vegetarisch-veganen Speise­karte der aktuelle Food-Trend in Deutschland auf­gegriffen. Das besondere Flair dieses Cafés ergibt sich aber vor allem aus den flauschigen Gästen, die für Schmuse­einheiten sorgen. Die Gründer des Münchner Konzept-Cafés treten mit ihrer Idee auch als Lizenz­geber auf. Sie könnten somit als Franchise­nehmer ein Katzen­café in Ihrer Stadt er­öffnen.

Rainforest Café in London

Im Ausland geht es durchaus noch etwas ver­rückter zu. Vor allem in Asien findet man häufig Motto-Cafés und widmet ganze Locations beispiels­weise Ein­hörnern. Weniger kitschig, aber dafür spektakulär, ist das Rainforest Café in der britischen Haupt­stadt London. Ob Menü, Dekoration oder Out­fits der Mitarbeiter – alles ist dem über­geordneten Dschungel-Thema angepasst. Das macht dieses Café zu einem beliebten Ausflugs­ziel für Touristen und Familien sowie zu einer gefragten Event-Location für Ver­anstaltungen.

Mademoiselle Cupcake - Food Truck

Wollen Sie Ihre Café-Er­öffnung mit einem Catering-Service ver­binden? Träumen Sie von Ihrem eigenen Café in einer Klein­stadt, haben aber Respekt vor der Heraus­forderung ausreichend Kund­schaft für Ihren Laden zu gewinnen? Vielleicht kann eine mobile Kaffee- und Kuchen­bar die Lösung sein. Bei Mademoiselle Cupcake ergänzt zum Bei­spiel ein fahrendes Café das Angebot vor Ort im Petit Café in Magdeburg. Mit ihrem mobilen Service sichern sich die Inhaber einen größeren Kunden­kreis. Für Interessierte werden zudem Back­kurse angeboten. Fazit: Auch mit einem mobilen Café können Sie einen festen Stand­ort haben – oder eben mehrere.

Seien Sie einzigartig!

Das A und O ist eine einzig­artige Idee, wenn Sie Ihren Traum vom eigenen Café erfolg­reich umsetzen möchten. Ob Konfiserie, Coffee-Shop, Eis- oder Steh­café – an jeder Ecke findet man diverse Angebote. Damit die die Gäste zu Ihnen kommen, sollten Sie ihnen etwas bieten, das sie nirgend­wo anders bekommen. Sie können zum Beispiel ein veganes Café er­öffnen oder für Ihr Angebot aus­schließlich Bio- und/oder Fair-Trade-Produkte ver­wenden. Vielleicht stellen Sie Ihre Lecker­eien auch nach Omas traditionellen Rezepten her – die Möglich­keiten sind un­begrenzt.

Kapitalbedarf und laufende Kosten Ihres Cafés

Ohne Moos nix los

Der sicher­lich größte Kosten­aufwand Ihres Gründungs­vor­habens kommt bereits zu Beginn Ihrer Café-Er­öffnung auf Sie zu. Die anfänglichen Aus­gaben werden insbesondere durch die Location be­stimmt. In der Regel ist es weniger kost­spielig, ein be­stehendes Café zu über­nehmen. Denn in den meisten Fällen können Sie mit einer Ablöse die vor­handene Ein­richtung ab­nehmen. Es er­leichtert auch bürokratische Vor­gänge ein bereits existierendes Café weiter­zuführen.

Wollen Sie hingegen Ihre persönliche Vision der Ge­staltung um­setzen und Ihre Kreativität einbringen, fallen Kosten für Umbau­maßnahmen und Renovierungen an. Änderungen hin­sichtlich Größe, Raum­aufteilung oder Funktionalität machen zudem weitere Behördengänge notwendig. Hierfür müssen Sie eine Bau­genehmigung oder Nutzungs­änderung beantragen. Eine vor­läufige Gaststätten­erlaubnis ist nicht möglich. Für das Betreiben eines Franchise-Cafés fallen zudem Franchise-Gebühren an, oftmals eine einmalige Ein­tritts­gebühr und zusätzlich monatliche sowie umsatz­abhängige Lizenz­gebühren.

Ein weiterer Kosten­treiber ist der Neu­kauf von Ein­richtung und Geschirr. Um Kosten zu senken, informieren Sie sich beispiels­weise über An­bieter von gastronomischen Gebraucht­geräten. Ein Kühl­schrank oder Herd aus zweiter Hand geht womöglich nicht zu Lasten Ihres Gestaltungs­konzepts. Achten Sie aber auf vertrauensvolle Händler, gewährte Garantie­zeiten und Aus­stellung von Rechnungs­belegen. Zudem müssen Sie die Ausgaben für Lebens­mittel und Getränke be­denken. Gerade am Anfang geht es darum, Waren­bestand und Vorräte komplett neu zu ordern. Nach der Er­öffnung werden Ver­brauch und Erfahrungs­werte den Einkauf bestimmen. Diese Ausgaben zählen dann zu Ihren regel­mäßigen Kosten­punkten.

Hinzu kommen auch die Auf­wendungen für den laufenden Betrieb wie Miete oder Pacht, Energie- und Wasser­verbrauch, Telefon und Internet, GEZ und GEMA sowie Personal. Außerdem nicht ver­gessen sollten Sie, Pauschal­kosten für Maschinen­pflege und -wartung, Finanzierungs­kosten für Betriebs- und Geschäfts­ausstattung, Versicherungs­beiträge und ähnliches ein­zuplanen.

Selbst­verständlich wollen Sie mit Ihrem Café Ge­winn erzielen - nicht zuletzt, damit Sie Geld für Ihr Privat­leben haben. Der sogenannte Unternehmer­lohn ist ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation Ihres Kapital­bedarfs. Mit unserem kosten­freien Tool im Excel-Format haben Sie Ihre privaten Aus­gaben im Hand­umdrehen berechnet.

Preisgestaltung

Ver­kaufen Sie sich nicht unter Wert

Jetzt, da Sie eine ungefähre Vor­stellung davon haben, welche Aus­gaben auf Sie zukommen, widmen wir uns Ihren regel­mäßigen Er­trägen: Die Er­fahrung aus der Praxis zeigt: die höchsten Ein­nahmen werden Sie über die ver­kauften Getränke erzielen. Das gilt insbesondere für Kaffee, da hier in der Regel die größte Marge möglich ist. Wie hoch Sie die Preise Ihrer einzelnen Produkte an­setzen müssen, um mindestens kosten­deckend zu wirtschaften, können Sie auf Grund­lage Ihrer Kosten­aufstellung errechnen. Für die finale Preis­festsetzung berück­sichtigen Sie zusätzlich den an­gestrebten Gewinn und die Mehr­wertsteuer. Zusammen­fassend fließend folgende Faktoren in die Preis­gestaltung ein:

  • Waren­kosten
  • Gemein­kosten
  • Personal­kosten
  • Gewinn
  • Mehrwert-/Umsatz­steuer

Die Preis­bestimmung Ihrer Getränke und Speisen ist kein Hexen­werk. Nutzen Sie dazu einfach unser Tool zur Preis­kalkulation. Mit dem Kalkulations­schema im Excel-Format können Sie auf Basis Ihrer Angaben Ihren optimalen Verkaufs­preis berechnen.

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Preiskalkulation

Berechnen Sie Ihren optimalen Verkaufspreis

Konkurrenzanalyse-Tool

Wettbewerbs­analyse und Über­prüfung der Konkurrenz

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Berechnung Ihres Gehalts

Ermitteln Sie Ihre Ausgaben und Ihren Lohn

Standortsuche: Wo wollen Sie Ihr Café eröffnen?

Die richtige Lage finden: Warum die Standortanalyse so wichtig ist

Neben einem einzig­artigen Konzept spielt die Lage Ihres Cafés eben­falls eine zentrale Rolle. Als Café-In­haber haben Sie natürlich Ihre Stamm­kunden, in der Regel sind Sie aber auch ab­hängig von Lauf­kundschaft: Der richtige Stand­ort ist daher für Ihr Café erfolgs­entscheidend! Wählen Sie eine Lokalität, die für Ihre Ziel­gruppe leicht zu er­reichen ist und an dem viele potenzielle Gäste vorbei­kommen. Besten­falls bieten Sie eigene Park­möglich­keiten an. Verlieren Sie dabei aller­dings nicht Ihre Ziel­gruppe aus den Augen! Wollen Sie vor allem Geschäfts­leute an­sprechen? Dann sollten Sie sich in einem Geschäfts­viertel nach passenden Räumlich­keiten umsehen. Stehen bei Ihnen eher junge Menschen im Fokus, bietet sich Uni-Nähe an.

Wettbewerb berücksichtigen

Ein weiterer erfolgs­ent­scheidender Faktor ist die Konkurrenz. Wie ist es um den Wett­bewerb an Ihrem potenziellen Stand­ort bestellt? Um diese Frage zu be­antworten, führen Sie am besten eine Wettbewerbs­analyse durch. Treffen Sie Ihre Entscheidungen auf Basis dieser Er­gebnisse. Bei bereits zwei vor­handenen Cafés in einer Straße, wird mit großer Wahr­scheinlichkeit kein drittes gebraucht. Sie erhöhen nur den Druck auf sich selbst sowie Ihre Mit­streiter und machen sich Ihren Start unnötig schwer. Und ver­meiden Sie über­eilte Ent­scheidungen! Legen Sie sich "auf die Lauer" und betreiben Sie Markt­forschung: Beobachten Sie Ihr Wunsch­objekt an ver­schiedenen Tagen und zu unter­schiedlichen Tages­zeiten im Hin­blick auf Ihre potenzielle Kund­schaft. Dann gibt es später kein unschönes Er­wachen.

Passende Räumlichkeiten finden

Neben der konkreten Lage, geht es aber auch um das Café selbst. Gibt es aus­reichend Platz für Tische und Stühle, vielleicht auch für aus­nehmende Lounge­möbel, wie Sessel und Couch? Besteht die Möglich­keit, bei schönem Wetter Außen­plätze anbieten zu können? Vor allem im Frühling und Sommer suchen Kunden gezielt nach Möglich­keiten, um ihren Kaffee im Freien zu genießen. Eine schön ge­staltete Terrasse wirkt zudem (schon von weitem) ein­ladend. Achten Sie auch darauf, dass der Innen­raum den not­wendigen Platz für Theke, Küche und Lager­raum bietet. Formulieren Sie für sich Mindest­anforderungen: Lager­räume lassen sich gegebenen­falls extern anmieten, aber Ihr Café sollte besten­falls über eine Kunden­toilette verfügen. Das gilt ins­besondere wenn die sogenannte Schank- und Speise­raum­grund­fläche mehr als 30 m² (beispiels­weise in Schleswig-Holstein; in Berlin oder NRW ab 50 m²) beträgt oder Sie mehr als 10 Sitz­plätze anbieten.

Toilettenpflicht beachten

Beim Aus­schank alkoholischer Getränke besteht eine grund­sätzliche Toiletten­pflicht. Ansonsten ist die Regelung zur Toiletten­pflicht in Deutschland Länder­sache. Allgemein gilt aber: Sobald Toiletten vor­handen sind, müssen sie nach Ge­schlechtern ge­trennt sein und Vor­räume mit Wasch­becken haben. Sind Sie mit Ihrem Café von der Toiletten­pflicht nicht be­troffen, müssen Sie am Eingang Ihres Cafés darauf hin­weisen, dass es keine Gäste­toiletten gibt. Die Toiletten­frage macht deutlich: Vor dem Ab­schluss eines Miet­vertrages sollten Sie in jedem Falle die Ein­haltung aller geltenden Bau- und Brand­schutz­vorschriften prüfen! Denn daran kann die not­wendige Gaststätten­konzession scheitern. Zudem müssen Sie noch weitere Auf­lagen beachten, wenn Sie ein eigenes Café er­öffnen. Näheres erfahren Sie unter Genehmigungen.

Tipp: Nutzen Sie Online-Plattformen für Immobilien!

Sie haben Ihren Wunsch­ort bereits fest­gemacht und möchten wissen, wie Sie am besten freie Immobilien finden? Nutzen Sie dazu Online-Platt­formen wie ImmobilienScout24, Immonet oder Immowelt. Dort können Sie ganz einfach Ihren Wunsch­ort eingeben sowie ge­wünschte Größe und einen Preis­rahmen fest­legen und bekommen in wenigen Sekunden freie Gewerbe­immobilien an­gezeigt.

Businessplan für Ihr Café erstellen

Selbst­ständig machen mit dem eigenen Café: Das ist der wichtigste Schritt

Haben Sie eine Geschäfts­idee gefunden, gilt es diese schriftlich festzuhalten – in Form eines Business­plans. Sie unterziehen Ihr Geschäfts­modell damit einer ersten kritischen Prüfung und schaffen sich einen Fahr­plan für die nächsten Jahre Ihrer Selbst­ständigkeit. Ganz gleich, ob Sie ein Franchise-Café planen oder Ihre eigene Café-Idee um­setzen möchten, ein Geschäfts­plan ist un­erlässlich. Warum Sie das tun sollten? In einem Business­plan konkretisieren Sie Ihr Vorhaben und formulieren Ihr Gründungs­konzept aus. So können Sie fest­stellen, ob Ihre Geschäfts­idee umsetzbar und wirtschaftlich trag­fähig ist. Und Sie beantworten die wichtigsten Fragen, zum Beispiel hinsichtlich Ziel­gruppe und Allein­stellungs­merkmal. Damit sind Sie für ein Gespräch mit zukünftigen Geschäfts­partnern und Kredit­gebern bestens vorbereitet. Fragen hierzu werden Ihnen in der Gründungs­beratung beantwortet, aber versuchen Sie ruhig selbst, im Vor­feld Ihre Geschäfts­idee zu Papier zu bringen. Hilfestellung hierzu finden Sie auch in unserem Gründerbereich

Hilfreiche Business­plan-Vorlage

Als kleine Hilfestellung bieten wir Ihnen eine Business­plan-Vorlage zum Download an. Aufbau und Formatierung haben wir bereits für Sie über­nommen. Nun müssen Sie nur noch Ihre persönlichen Informationen und Angaben zu Ihrem Café ein­fügen.

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Businessplan-Vorlage

Kostenlose Hilfe beim Erstellen Ihres Businessplans

Finanzierungsrechner

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Beratungsstellen für Gründer

Übersicht über Beratungsstellen für die Existenzgründung

2. Umsetzung und Eröffnung

Voraussetzungen, um Ihr eigenes Café zu eröffnen

Das müssen Sie mitbringen

Wenn Sie Ihr eigenes Café aufmachen möchten, müssen Sie dafür keine be­stimmte Aus­bildung vor­weisen. Er­fahrungen im Gastronomie- oder Service­bereich sind aber empfehlens­wert und grund­legend für Ihren Erfolg. Ein Café betreiben und leiten bedeutet außer­dem, fit zu sein in den Bereichen Personal­management und Betriebs­wirtschaft: Als Betriebs­inhaber sollten Sie sowohl Ihre Mit­arbeiter als auch Geschäfts­bücher zu führen ver­stehen. Ihr eigenes Café zu er­öffnen bringt zudem einige bürokratische Pflichten und not­wendige Formalitäten mit sich. Auch, wenn Sie keine Aus­bildung in der Gastronomie nach­weisen müssen, haben Sie dennoch die Pflicht, bestimmte branchen­spezifische Kurse zu besuchen, bevor Sie Ihr Gewerbe an­melden dürfen. Diese sind:

Gründerecke für das Gastgewerbe

Der Nach­weis über eine Kurs­teilnahme für lebens­mittel­rechtliche Kenntnisse bei der IHK ent­fällt, wenn Sie eine Abschluss­prüfung einer erfolg­reich beendeten Aus­bildung nach­weisen können, die ent­sprechende Kenntnisse be­inhaltet. Lang­jährige gastronomische Tätig­keiten ersetzen die Kurs­teilnehme hingegen nicht. Ausführliche Informationen zu Voraus­setzungen, Ge­nehmigungen und Vor­schriften sowie hilf­reiche Tipps finden Sie in unserer Gründerecke für das Gast­gewerbe.

Finanzierung für Ihr Café sichern

Wahr­scheinlich werden Sie nicht über so viel Eigen­kapital ver­fügen, dass Sie Ihr Café komplett aus eigener Tasche finanzieren können. Das Gute ist - das müssen Sie gar nicht. An dieser Stelle haben Sie bereits einen fundierten Business­plan erstellt, mit dem Sie nun losziehen können, um potenzielle Kapital­geber von Ihrer Idee zu über­zeugen. Neben privaten Investoren, die Sie beispiels­weise über Auxmoney oder smava finden, können Sie außer­dem staatliche Förder­mittel in Anspruch nehmen. Einen Über­blick finden Sie auf unserer ent­sprechenden Themen­seite.

Unser Tipp: Auch bei der Suche nach Kapital­gebern sollten Sie verschiedene Möglich­keiten der Finanzierung vergleichen, bevor Sie sich für eines ent­scheiden. Folgende Informationen sollte Ihr Finanz­plan u. a. so detailliert wie möglich ent­halten, damit Sie Kapital be­antragen können:

  • finanzielle Auf­wendungen für Ihr Café
  • eine konkrete Schätzung Ihrer laufenden Kosten, wie z. B. Höhe der Miete
  • Kosten der Aus­stattung Ihres Cafés

Finanz­chef24-Finanzierungs­rechner

Über unsere Online-Finanzierungs­rechner können Sie Ihre Möglich­keiten der Unternehmens­finanzierung jetzt schnell und kosten­los ermitteln.

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Finanzplan-Tool

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Mikrokredite für Gründer

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Online-Stellenmärkte

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Genehmigungen

Sorgen­frei in die Selbst­ständigkeit – diese Behördengänge stehen an

Um Ihr eigenes Café zu gründen, müssen Sie bei Ihrem zu­ständigen Gewerbe­amt eine Gewerbe­anmeldung beantragen. Dafür fällt eine Ver­waltungs­gebühr an, die regional variieren kann (bis zu 40 Euro). Die Aus­stellung des Gewerbe­scheins geht meist relativ zügig und ist inner­halb weniger Tage erledigt. Das zuständige Finanz­amt und die IHK werden dann im gleichen Zug über Ihre Unternehmens­gründung informiert. Ihr ge­plantes Bewirtungs­angebot be­stimmt, ob Sie für den Be­trieb des gastronomischen Service eine Gaststätten­erlaubnis benötigen. So ist zum Beispiel der Verkauf alkoholischer Getränke erlaubnis­pflichtig (§2 GastG). Die Kosten für die Konzession können sich regional stark unter­scheiden und liegen zwischen 50 bis 400 Euro. Neben Ihren Ausweis­papieren, einem aktuellen polizeilichen Führungs­zeugnis und dem Aus­zug aus dem Gewerbe­zentral­register sind noch folgende Unter­lagen not­wendig, um Ihre persönliche, fachliche sowie die objekt­bezogene Eignung zu belegen:

  • Un­bedenklichkeits­bescheinigung des Finanz­amts
  • Bescheinigung des Gesundheits­amts zur Erst­belehrung (darf nicht älter als 3 Monate sein)
  • Unterrichtungs­nachweis für Gast­wirte durch die IHK (Kosten hierfür betragen circa 50 Euro)
  • Miet- oder Pacht­vertrag
  • Lage- und Grund­risspläne

Zusätzliche Regelungen für Cafés mit Außen­gastronomie

Für den Betrieb einer Außen­gastronomie brauchen Sie außerdem eine erweiterte Gast­stätten­erlaubnis und eine Sondernutzungs­erlaubnis. Letzteres müssen Sie jährlich saisonal neu beantragen. Für die jeweiligen Ge­nehmigungen fallen eben­falls Gebühren an. Die erweiterte Gaststätten­erlaubnis kostet Sie einen drei- bis vierstelligen Betrag, die Sonder­nutzungsgebühr einmalig mehrere Hundert Euro sowie regel­mäßige monatliche Auf­wendungen für den jeweiligen Zeit­raum. Unter Umständen benötigen Sie außer­dem eine bau­rechtliche Genehmigung – nämlich dann, wenn Sie mehr als 50 Außen­plätze anbieten wollen beziehungs­weise die Zahl der Außen­plätze mindestens doppelt so hoch ist wie die im Innen­raum zur Ver­fügung stehenden Plätze.

Die gesetzlichen Regelungen zur Er­öffnung Ihres Cafés sind rechts­bindend. Planen Sie daher die not­wendige Zeit für die Er­ledigung der Behörden­gänge ein. Und prüfen Sie, ob Sie weitere Rechts­vorschriften berück­sichtigen müssen, beispiels­weise Vorgaben hinsichtlich Jugendschutz, Laden­öffnungs­zeiten und Arbeits­schutz. Auch wichtig: Wenn Sie Hinter­grund­musik oder Fernseh­über­tragungen in Ihren Räumlich­keiten planen, müssen Sie sich bei der GEMA anmelden. Melde­pflicht über die Aufnahme einer selbst­ständigen Tätigkeit inklusive der Angabe, ob Sie dieser haupt- oder neben­beruflich nach­gehen, besteht zudem gegenüber der gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung sowie der gesetzlichen Unfall­versicherung.

Gründerakademie von Go Ahead

Sie möchten ein Café er­öffnen, wissen aber nicht, wie Sie starten sollen? Bei Ihren Recherchen fühlen Sie sich schnell ver­loren? Sie haben Angst Fehler zu machen? Dann ist die Go Ahead Gründer­akademie ganz sicher was für Sie: Hier werden Sie online 60 Tage von einem er­fahrenen Gründungs­berater und anderen Experten an die Hand genommen – von der Idee über den Business­plan bis zur erfolg­reichen Gründung. Sie haben alle relevanten Infos an einem Ort und wissen immer, was als nächstes zu tun ist. Mit der Gründer­akademie bauen Sie auf die Er­fahrungen aus 50.000 be­gleiteten Gründungen und starten perfekt vor­bereitet. Jetzt kostenlos testen

Gastronomisches Angebot und Einrichtung

Jetzt beginnt endlich der kreative Part! Nach all den Behörden­gängen ist die kreative Um­setzung Ihres Cafés eine willkommene Ab­wechslung. Wenn Sie bereits ein be­stehendes Café samt Ein­richtung über­nehmen, fällt dieser Part sicherlich kleiner raus. Dennoch sollten Sie auch hier das vor­handene Konzept hinter­fragen und optimieren. Das gilt sowohl für die visuelle als auch kulinarische Um­setzung.

  • Welche Basics planen Sie im Hin­blick auf Ihre anvisierte Ziel­gruppe? Beispiels­weise können eine Kaffee-Flatrate oder ein Mittags­tisch Ihre Kunden auf Ihr Café auf­merksam machen.
  • Was komplettiert Ihr Café-Konzept? Standards wie WLAN, ein Arbeits­bereich mit nutzbaren Steck­dosen oder Brett­spiele und Zeit­schriften sind hier denk­bar.
  • Was möchten Sie darüber hinaus an­bieten? So können Sie Ihren Gästen zum Bei­spiel die Möglich­keit bieten, Ihre Räumlich­keiten für Ver­anstaltungen anzumieten. Oder möchten Sie eigene Events auf die Beine stellen, beispiels­weise Lesungen oder Konzerte? Dann planen Sie gleich den ent­sprechenden Platz und nötigen Utensilien mit ein.
  • Was zeichnet Ihr gastronomisches An­gebot aus? Sie können sich beispiels­weise auf Back­waren be­schränken oder Ihr Menü um her­zhafte Speisen er­weitern. Oder beinhaltet Ihr Konzept ein Brunch- und Frühstücks­angebot? Dann legen Sie hier unter anderem die Häufig­keit fest, um wichtige Aspekte wie Waren und Personal korrekt planen zu können.
  • Wie möchten Sie ein Wohl­fühl­klima für Ihre Gäste schaffen? Mit gemütlichen Stühlen und Tischen ist es in der Regel nicht getan. Fragen Sie sich: Welche Pflanzen schaffen eine heimelige Atmosphäre und sind möglichst pflegeleicht? Welche Bilder und Licht­quellen verstärken Ihr Konzept?
  • Haben Sie über zusätzliche Ein­nahme­quellen nach­gedacht? Eventuell verfügen Sie über Ressourcen und/oder Fachkräfte, um Catering oder Koch- und Barista­kurse anzubieten. Oder Sie können eine Auswahl Ihrer Getränke und Speisen auch abgepackt zum Ver­kauf anbieten.
Kassensysteme & Co.

Sie interessieren sich für ein Kassen­system oder möchten sich zu diesem Thema gerne näher informieren? Dann besuchen Sie unsere Artikel­seite zu "Kassen­systeme & Co.: Nützliche Tools für Selbst­ständige in der Gastronomie". Dort können Sie das Wichtigste zu den verschiedenen Systemen nachlesen und erhalten eine Aus­wahl an empfehlens­werten Anbietern. Außerdem finden Sie Infos zu weiteren nützlichen Tools und wo Sie diese bekommen können.

Mitarbeiter finden

Mit dem richtigen Team zum Erfolg

Der Erfolg Ihres eigenen Cafés hängt von vielen Faktoren ab. Aber letztlich ist es vor allem der Service, der darüber ent­scheidet, ob Ihre Gäste erneut zu Ihnen kommen. Es ist in der Regel un­möglich, dass Sie sich rund um die Uhr alleine um alles kümmern, daher brauchen Sie fähiges Personal.

Was können Sie für Ihre Mit­arbeiter tun und was können Sie er­warten?

Bei der Auswahl Ihrer Mit­arbeiter sollten Sie den Fokus auf Service­orientierung und Freundlich­keit gegenüber Ihren Gästen legen. Das macht nicht zwingend eine Aus­bildung in der Service- und Dienst­leistungs­branche notwendig. Sie können Ihre Service­stellen auch mit Berufs- und Quer­einsteigern oder Studenten besetzen. Mit­arbeiter finden Sie beispiels­weise über fachspezifische Job­portale im Internet wie hogastjob.com oder die örtlichen Stellenanzeigen, zum Beispiel unter jobs.meinestadt.de.

Achten Sie neben dem Spaß an der Arbeit auf Kommunika­tions­stärke, Zuver­lässigkeit und Organisations­talent. Außerdem sollten Ihre Mit­arbeiter die Bereit­schaft zeigen, sich mit Ihrem gastronomischen Angebot und Ihrem Kassen­system ver­traut zu machen sowie Sie im Ein­kauf und bei der Bestellung zu unter­stützen. Ein Führer­schein macht Sinn, wenn An­gestellte Einkäufe und Lieferungen über­nehmen. Erste Erfahrungen im Gastro- und Service­bereich sind hilf­reich, sollten aber nicht das ausschlag­gebende Kriterium sein. Ein Probe­arbeiten gibt Ihnen und Ihren Bewerbern eine gute Gelegen­heit, sich gegenseitig kennen­zulernen und das Aufgaben­feld abzustecken. Auch fehlende Kenntnisse wie eine Aus­bildung zum Barista lassen sich gegebenen­falls nachholen. Beachten Sie zudem: Vor Arbeits­antritt müssen Ihre Mit­arbeiter ein Gesundheits­zeugnis vorlegen. Für Ihre Angestellten gilt zudem eine jederzeitige Mit­führungs- und Vorlage­pflicht von Ausweis­papieren. Achten Sie daher auf die Einhaltung dieser Bestimmung.

Risiken und Probleme

Ein Thema, dass in diesem Zusammen­hang leider ebenfalls erwähnt werden muss: Gastronomische Betriebe werden häufig Opfer von dreisten Mit­arbeitern. Diese nutzen insbesondere Stress­situationen durch viele Gäste für Ihre Zwecke und er­schleichen sich über gefälschte Bestell­zettel und Rechnungen das Geld Ihrer Kunden. Da hilft nur eine sorg­fältige Auswahl Ihrer Angestellten. Fordern Sie gegebenen­falls auch das polizeiliche Führungs­zeugnis an. Dieses kann sich jeder Bundes­bürger für 13 Euro aus­stellen lassen oder online beantragen (Europäisches Führungszeugnis für 17 Euro). Und informieren Sie sich über POS-Systeme: Mit einem elektronischen Bestell- und Kassen­system können Sie dieser Methode ebenfalls ent­gegenwirken.

Marketing für Ihr Café

Machen Sie auf sich aufmerksam!

Da Sie sich nicht nur auf Stamm- und Lauf­kundschaft ver­lassen können, müssen Sie sich Maß­nahmen über­legen, weitere Ziel­gruppen auf Ihr Café aufmerksam zu machen. Dafür stehen Ihnen einige Möglich­keiten zur Verfügung, die sich auch ohne großes Budget umsetzen lassen:

Klassisches Marketing

Vor dem Start Ihres Cafés können Sie Ihre Eröffnungs­feier beispiels­weise über Flyer bewerben. Nicht umsonst, aber durchaus effektiv kann es sein, in Stadt­führern, Szene­magazinen oder Studenten­zeitschriften mit einer Anzeige zu werben. Oftmals gibt es auch städtische Gutschein­hefte, in denen Sie mit einem Sonder­angebot auf sich auf­merksam machen können. Gleiches funktioniert auch online, beispiels­weise über Groupon.

Messen & Märkte

In Abhängig­keit von Ihrem gastronomischen Angebot können Sie übrigens auch an regionalen Food-Messen/Märkten teil­nehmen. Dort können Sie neben Kunden auch Medien auf sich auf­merksam machen. Vielleicht lässt sich das gewisse Extra Ihres eigenen Cafés auch gut für Merchandise-Artikel nutzen: Sei es als Souvenir für Touristen oder Erinnerungs­stück für Stamm­kunden – Tassen oder T-Shirts mit dem Auf­druck Ihres Logos und einem individuellen Design bringen zusätzliche Ein­nahmen und haben zudem einen tollen Marketing­effekt.

Treue- & Rabattaktionen

Einfach, aber wirkungs­voll sind auch Treue- und Bonus­karten, die Ihre Gäste wieder zu Ihnen zurück­kehren lassen. Sie können auch Rabatt- oder Gratis­aktionen in Ihrem Café einsetzen. Ein prominentes Bei­spiel: McDonalds hat in einer Werbe­kampagne im März 2017 jedem Gast einen gratis Kaffee ver­sprochen – unabhängig von einem Kauf. Der Effekt hierbei: Die Kunden kommen in das Geschäft und sie können sich vom Produkt über­zeugen. Ein anderes, sehr mutiges Konzept: Ein britischer Coffee-Shop-Betreiber hat seinen Kunden für 8 Stempel von anderen Cafés einen gratis Kaffee aus­geschenkt. Warum? Weil auch er von seinem Konzept und seinem Kaffee über­zeugt ist. Zeigen Sie also gerne Mut und ent­wickeln Sie Ihre eigene Marketing-Idee!

Online-Marketing

Im Internet können Sie vor allem über die sozialen Netz­werke auf Kunden­fang gehen. Das ist kosten­los, erfordert aber etwas Zeit und Seiten­pflege. Über Facebook, Pinterest und Instagram können Sie Ihr Café und Ihr gastronomisches Angebot visuell wirken lassen und den Dialog mit Ihren Gästen suchen. Aber: Wer interaktive Kanäle nutzt, muss sich auch auf Kommunikation einstellen – Lob wie Kritik gleicher­maßen. Gehen Sie mit beiden offen und ehrlich um! Darüber hinaus sollten Sie auch einen Eintrag bei Yelp und Google Maps anstreben. Und: Eine eigene Web­site ist Ihre Visiten­karte im Netz. Schrecken Sie nicht davor zurück, auch wenn Sie keine Programmier­kenntnisse haben. Es gibt inzwischen viele Online-Angebote (zum Beispiel Jimdo, Wix oder Webnode) mit deren Hilfe Sie ganz einfach eine Homepage er­stellen können.

Pressearbeit

Eine weitere Möglich­keit, auf Ihr Café auf­merksam zu machen, ist gute Presse­arbeit (PR). Treten Sie beispiels­weise an lokale Journalisten heran, erzählen Sie von Ihrer Gründung und bieten Sie Ihre Geschichte für einen Artikel an. Als Vor­bereitung sollten Sie recher­chieren, welche Medien für Ihre Branche relevant sind. Trauen Sie sich ruhig, gerade Lokal­journalisten sind durchaus dankbar, wenn sie ein Thema präsentiert bekommen. Die Kontakt­daten Ihrer Ansprech­partner finden Sie in der Regel auf der Internet­seite des jeweiligen Mediums.

  • Tipp 1: Seien Sie nicht entmutigt, wenn der Journalist nicht sofort Feuer und Flamme ist. Hart­näckigkeit, ohne auf­dringlich zu sein, zahlt sich aus.
  • Tipp 2: Veranstalten Sie eine Eröffnungs­feier und ver­senden Sie Einladung an Ihre relevanten Lokal­medien. Möglicher­weise kommen Presse­vertreter vorbei und berichten von Ihrem Café.
Tipps zu Maßnahmen in unserem Gründerbereich

Wenn Sie mehr zum Thema Marketing und Kunden­gewinnung erfahren möchten, besuchen Sie doch unsere Themen­seite im Gründer­bereich: Marketing: Maß­nahmen zur Kunden­akquise

3. Schutz und Absicherung

Schützen Sie Ihr Café und Ihre berufliche Existenz Zu guter Letzt sollten Sie nicht vergessen, Ihr Café ab­zusichern: Wir em­pfehlen Ihnen dringend, eine Betriebs­haftpflicht­versicherung, die Sach- und Personen­schäden Dritter abdeckt, abzu­schließen. Um Ihre Einrichtung und Waren aus­reichend abzusichern - beispiels­weise, falls ein Brand ausbricht -, benötigen Sie außerdem eine Inhalts­versicherung.

Die Krux an der Geschichte: Versicherungs­angebote sind so zahl­reich wie Kaffeesorten! Damit Sie eine Vor­stellung davon haben, was Versicherungen kosten können, haben wir für Sie alle Tarife unserer Partner verglichen und die Preis-Leistungs-Sieger ermittelt.

Online einfach und bequem ver­gleichen

Wir empfehlen Ihnen außerdem, die ver­schiedenen Tarife der Versicherer miteinander zu vergleichen, damit Sie den optimalen Versicherungs­schutz für Ihren individuellen Bedarf abschließen. Mit­hilfe unseres Online-Rechners ist das ganz einfach. Sie geben Ihre Betriebs­art "Café" ein und beantworten einige Fragen zu diesem. Auf dieser Basis gibt Ihnen der Rechner die Preise und Leistungen der Versicherer aus, die Ihnen genau den Schutz bieten, den Sie benötigen. Ihren Wunschtarif können Sie auch direkt über unseren Rechner online abschließen. Gut zu wissen: Einige Ver­sicherer gewähren Nach­lässe für Gründer von bis zu 50 Prozent des Versicherungs­beitrags. Unser Online-Rechner berücksichtigt diese Ver­günstigungen bereits beim Tarif­vergleich.

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Ein japanisches Sprich­wort besagt: Ein Leben dauert eine Generation lang; ein guter Name dauert fort.

Was eben­falls nicht zu kurz kommen darf, ist der Name Ihres Cafés! Wahr­scheinlich haben Sie sich schon hin und wieder Gedanken dazu machen. Es ist enorm wichtig, dass Sie diese Ent­scheidung nicht übers Knie brechen. Haben Sie den Namen einmal festgelegt, bleibt er. Auch gibt es rechtliche Komponenten zu beachten. So wird beispiels­weise zwischen dem Namen der Firma und dem Namen des gastronomischen Objekts unterschieden. Zudem sollten Sie bei der Namens­findung berück­sichtigen, dass der Name zu Ihrem Konzept passt, originell ist und gesetzliche Auf­lagen einhält, wie zum Bei­spiel:

  • Einhaltung des Marken­rechts
  • Unter­lassung irreführender Angaben
  • Sicherstellung des Prioritäts­grundsatzes

Zur visuellen Unter­stützung gehört außerdem das passende Logo. Gestalten Sie dieses aussagekräftig und einprägsam. Sollten Sie sich das nicht selbst zutrauen, können Sie bei der Er­stellung auch auf Grafiker oder Design-Agenturen zurück­greifen. Halten Sie es in jedem Fall so einfach wie möglich, denn es sollte sowohl in Schwarz-Weiß funktionieren als auch bei Werbe­mitteln wie Visiten­karten oder Kugel­schreibern gut lesbar/erkennbar sein.

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Autorinnen: Anja Hellmund, Cynthia Henrich, Katja Wiener; Stand 03.01.2020

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