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Gründung & Geschäftsideen

In 14 Schritten zum eigenen Business

Eigenes Café eröffnen

Es war schon immer Ihr Traum, ein Café zu eröffnen? Haben Sie bereits ein vielversprechendes Konzept im Kopf oder sind Sie noch auf der Suche nach DER Idee für etwas Außergewöhnliches? In diesem Artikel finden Sie Beispiele für tolle Café-Konzepte sowie eine Anleitung mit den wichtigsten Gründungsschritten zur Eröffnung eines eigenen Cafés. Außerdem erhalten Sie von uns wertvolle Insider-Tipps und nützliche Hilfsmittel wie die Businessplan-Vorlage oder den Finanzierungsrechner.

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Planung und Vorbereitung

1. Haben Sie das Gründer-Gen?

Selbstständigkeit: ja oder nein

Bevor Sie sich an die konkrete Umsetzung Ihrer Geschäftsidee machen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Erfülle ich die Voraussetzungen, einen Gastronomie­betrieb zu führen?
  • Schaffe ich es, mit dem Stress, den ein eigenes Café mit sich bringt, umzugehen?

Gerade die Anfangszeit ist geprägt durch wenig Schlaf, dafür umso mehr Arbeit. Machen Sie deshalb den Test und finden Sie heraus, ob Sie der Typ für eine Selbstständigkeit sind.

Warum ist das wichtig?

Das Statistische Bundesamt vermeldet im Gastgewerbe jährlich mehrere Tausend Gewerbeabmeldungen und Insolvenzen. Auch Unternehmer der Gastronomie sind mit ihrem Gründungsvorhaben davon betroffen. Ein Hauptgrund ist die Fehleinschätzung der Neugründer hinsichtlich ihrem fachlichen und betriebswirtschaftlichen Wissen. Stürzen Sie sich daher nicht blind in Ihr Vorhaben, sondern nehmen Sie die Hinweise zu den erforderlichen Kenntnissen ernst und schließen Sie Wissenslücken bestenfalls im Vorfeld. Learning by doing sollte hier nicht Ihr Motto sein! Leider kann auch ein Schadensfall Ihr Gründungs­vorhaben schnell gefährden - vergessen Sie daher nicht, sich rechtzeitig mit dem Thema Versicherungen auseinanderzusetzen.

Stellen Sie sich zudem darauf ein, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis der Laden richtig brummt. Daher sollten Sie neben Gelassenheit und Belastbarkeit auch über genügend finanzielle Mittel verfügen, um diese Anfangszeit zu überbrücken. Gezielte Marketing-Maßnahmen können dafür sorgen, dass sich Ihre Eröffnung schneller herum spricht und Ihr Kundenstamm wächst.

2. Eine gute Geschäftsidee: die Basis Ihrer Café-Eröffnung

Die kreativen Zellen an­kurbeln Um Ihnen etwas Inspiration zu liefern, haben wir einige Beispiele von erfolgreichen und einzigartigen Cafés für Sie aufgespürt:

SOULFOOD LowCarberia in Nürnberg

Die In­haberin teilte zunächst als Bloggerin die Erfahrungen ihrer kohlen­hydratarmen Ernährung mit ihren Lesern und betrieb einen Online-Shop, bevor sie 2012 unter gleichem Namen ein Café er­öffnete, in dem sie seitdem Low-Carb-Gerichte, -Getränke und -Produkte anbietet. Zu­sätzlich baute sie parallel den Ver­trieb eigener Produkte aus und ver­kauft diese in ihrem Café sowie online und in aus­gewählten Super­märkten.

Café Katzentempel in München

Im Katzencafé wird mit einer vegetarisch-veganen Speise­karte der aktuelle Food-Trend in Deutschland auf­gegriffen. Das besondere Flair dieses Cafés ergibt sich aber vor allem aus den flauschigen Gästen, die für Schmuse­einheiten sorgen. Die Gründer des Münchner Konzept-Cafés treten mit ihrer Idee auch als Lizenz­geber auf. Sie könnten somit als Franchise­nehmer ein Katzen­café in Ihrer Stadt er­öffnen.

Rainforest Café in London

Im Ausland geht es durchaus noch etwas ver­rückter zu. Vor allem in Asien findet man häufig Motto-Cafés und widmet ganze Locations beispiels­weise Ein­hörnern. Weniger kitschig, aber dafür spektakulär, ist das Rainforest Café in der britischen Haupt­stadt London. Ob Menü, Dekoration oder Out­fits der Mitarbeiter – alles ist dem über­geordneten Dschungel-Thema angepasst. Das macht dieses Café zu einem beliebten Ausflugs­ziel für Touristen und Familien sowie zu einer gefragten Event-Location für Ver­anstaltungen.

Mademoiselle Cupcake - Food Truck

Wollen Sie Ihre Café-Er­öffnung mit einem Catering-Service ver­binden? Träumen Sie von Ihrem eigenen Café in einer Klein­stadt, haben aber Respekt vor der Heraus­forderung ausreichend Kund­schaft für Ihren Laden zu gewinnen? Vielleicht kann eine mobile Kaffee- und Kuchen­bar die Lösung sein. Bei Mademoiselle Cupcake ergänzt zum Bei­spiel ein fahrendes Café das Angebot vor Ort im Petit Café in Magdeburg. Mit ihrem mobilen Service sichern sich die Inhaber einen größeren Kunden­kreis. Für Interessierte werden zudem Back­kurse angeboten. Fazit: Auch mit einem mobilen Café können Sie einen festen Stand­ort haben – oder eben mehrere.

Seien Sie einzigartig!

Das A und O ist eine einzigartige Idee, wenn Sie Ihren Traum vom eigenen Café erfolgreich umsetzen möchten. Ob Konfiserie, Coffee-Shop, Eis- oder Stehcafé – an jeder Ecke findet man diverse Angebote. Damit die die Gäste zu Ihnen kommen, sollten Sie ihnen etwas bieten, das sie nirgendwo anders bekommen. Sie können zum Beispiel ein veganes Café eröffnen oder für Ihr Angebot ausschließlich Bio- und/oder Fair-Trade-Produkte verwenden. Vielleicht stellen Sie Ihre Leckereien auch nach Omas traditionellen Rezepten her – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

3. Kapitalbedarf und laufende Kosten Ihres Cafés

Ohne Moos nix los

Der sicherlich größte Kostenaufwand Ihres Gründungsvorhabens kommt bereits zu Beginn Ihrer Café-Eröffnung auf Sie zu. Die anfänglichen Ausgaben werden insbesondere durch die Location bestimmt. In der Regel ist es weniger kostspielig, ein bestehendes Café zu übernehmen. Denn in den meisten Fällen können Sie mit einer Ablöse die vorhandene Einrichtung abnehmen. Es erleichtert auch bürokratische Vorgänge ein bereits existierendes Café weiterzuführen.

Wollen Sie hingegen Ihre persönliche Vision der Gestaltung umsetzen und Ihre Kreativität einbringen, fallen Kosten für Umbaumaßnahmen und Renovierungen an. Änderungen hinsichtlich Größe, Raumaufteilung oder Funktionalität machen zudem weitere Behördengänge notwendig. Hierfür müssen Sie eine Baugenehmigung oder Nutzungsänderung beantragen. Eine vorläufige Gaststättenerlaubnis ist nicht möglich. Für das Betreiben eines Franchise-Cafés fallen zudem Franchise-Gebühren an, oftmals eine einmalige Eintrittsgebühr und zusätzlich monatliche sowie umsatzabhängige Lizenzgebühren.

Ein weiterer Kostentreiber ist der Neukauf von Einrichtung und Geschirr. Um Kosten zu senken, informieren Sie sich beispielsweise über Anbieter von gastronomischen Gebrauchtgeräten. Ein Kühlschrank oder Herd aus zweiter Hand geht womöglich nicht zu Lasten Ihres Gestaltungskonzepts. Achten Sie aber auf vertrauensvolle Händler, gewährte Garantiezeiten und Ausstellung von Rechnungsbelegen. Zudem müssen Sie die Ausgaben für Lebensmittel und Getränke bedenken. Gerade am Anfang geht es darum, Warenbestand und Vorräte komplett neu zu ordern. Nach der Eröffnung werden Verbrauch und Erfahrungswerte den Einkauf bestimmen. Diese Ausgaben zählen dann zu Ihren regelmäßigen Kostenpunkten.

Hinzu kommen auch die Aufwendungen für den laufenden Betrieb wie Miete oder Pacht, Energie- und Wasserverbrauch, Telefon und Internet, GEZ und GEMA sowie Personal. Außerdem nicht vergessen sollten Sie, Pauschalkosten für Maschinenpflege und -wartung, Finanzierungskosten für Betriebs- und Geschäfts­ausstattung, Versicherungs­beiträge und ähnliches einzuplanen.

Selbstverständlich wollen Sie mit Ihrem Café Gewinn erzielen - nicht zuletzt, damit Sie Geld für Ihr Privatleben haben. Der sogenannte Unternehmerlohn ist ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation Ihres Kapitalbedarfs. Mit unserem kostenfreien Tool im Excel-Format haben Sie Ihre privaten Ausgaben im Handumdrehen berechnet.

4. Preisgestaltung

Verkaufen Sie sich nicht unter Wert

Jetzt, da Sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, welche Ausgaben auf Sie zukommen, widmen wir uns Ihren regelmäßigen Erträgen: Die Erfahrung aus der Praxis zeigt: die höchsten Einnahmen werden Sie über die verkauften Getränke erzielen. Das gilt insbesondere für Kaffee, da hier in der Regel die größte Marge möglich ist. Wie hoch Sie die Preise Ihrer einzelnen Produkte ansetzen müssen, um mindestens kostendeckend zu wirtschaften, können Sie auf Grundlage Ihrer Kostenaufstellung errechnen. Für die finale Preisfestsetzung berücksichtigen Sie zusätzlich den angestrebten Gewinn und die Mehrwertsteuer. Zusammenfassend fließend folgende Faktoren in die Preisgestaltung ein:

  • Warenkosten
  • Gemeinkosten
  • Personalkosten
  • Gewinn
  • Mehrwert-/Umsatzsteuer

Die Preisbestimmung Ihrer Getränke und Speisen ist kein Hexenwerk. Nutzen Sie dazu einfach unser Tool zur Preiskalkulation. Mit dem Kalkulationsschema im Excel-Format können Sie auf Basis Ihrer Angaben Ihren optimalen Verkaufspreis berechnen.

5. Standortsuche: Wo wollen Sie Ihr Café eröffnen?

Die richtige Lage finden: Warum die Standortanalyse so wichtig ist

Neben einem einzig­artigen Konzept spielt die Lage Ihres Cafés eben­falls eine zentrale Rolle. Als Café-In­haber haben Sie natürlich Ihre Stamm­kunden, in der Regel sind Sie aber auch ab­hängig von Lauf­kundschaft: Der richtige Stand­ort ist daher für Ihr Café erfolgs­entscheidend! Wählen Sie eine Lokalität, die für Ihre Ziel­gruppe leicht zu er­reichen ist und an dem viele potenzielle Gäste vorbei­kommen. Besten­falls bieten Sie eigene Park­möglich­keiten an. Verlieren Sie dabei aller­dings nicht Ihre Ziel­gruppe aus den Augen! Wollen Sie vor allem Geschäfts­leute an­sprechen? Dann sollten Sie sich in einem Geschäfts­viertel nach passenden Räumlich­keiten umsehen. Stehen bei Ihnen eher junge Menschen im Fokus, bietet sich Uni-Nähe an.

Wettbewerb berücksichtigen

Ein weiterer erfolgs­ent­scheidender Faktor ist die Konkurrenz. Wie ist es um den Wett­bewerb an Ihrem potenziellen Stand­ort bestellt? Um diese Frage zu be­antworten, führen Sie am besten eine Wettbewerbs­analyse durch. Treffen Sie Ihre Entscheidungen auf Basis dieser Er­gebnisse. Bei bereits zwei vor­handenen Cafés in einer Straße, wird mit großer Wahr­scheinlichkeit kein drittes gebraucht. Sie erhöhen nur den Druck auf sich selbst sowie Ihre Mit­streiter und machen sich Ihren Start unnötig schwer. Und ver­meiden Sie über­eilte Ent­scheidungen! Legen Sie sich "auf die Lauer" und betreiben Sie Markt­forschung: Beobachten Sie Ihr Wunsch­objekt an ver­schiedenen Tagen und zu unter­schiedlichen Tages­zeiten im Hin­blick auf Ihre potenzielle Kund­schaft. Dann gibt es später kein unschönes Er­wachen.

Passende Räumlichkeiten finden

Neben der konkreten Lage, geht es aber auch um das Café selbst. Gibt es aus­reichend Platz für Tische und Stühle, vielleicht auch für aus­nehmende Lounge­möbel, wie Sessel und Couch? Besteht die Möglich­keit, bei schönem Wetter Außen­plätze anbieten zu können? Vor allem im Frühling und Sommer suchen Kunden gezielt nach Möglich­keiten, um ihren Kaffee im Freien zu genießen. Eine schön ge­staltete Terrasse wirkt zudem (schon von weitem) ein­ladend. Achten Sie auch darauf, dass der Innen­raum den not­wendigen Platz für Theke, Küche und Lager­raum bietet. Formulieren Sie für sich Mindest­anforderungen: Lager­räume lassen sich gegebenen­falls extern anmieten, aber Ihr Café sollte besten­falls über eine Kunden­toilette verfügen. Das gilt ins­besondere wenn die sogenannte Schank- und Speise­raum­grund­fläche mehr als 30 m² (beispiels­weise in Schleswig-Holstein; in Berlin oder NRW ab 50 m²) beträgt oder Sie mehr als 10 Sitz­plätze anbieten.

Toilettenpflicht beachten

Beim Aus­schank alkoholischer Getränke besteht eine grund­sätzliche Toiletten­pflicht. Ansonsten ist die Regelung zur Toiletten­pflicht in Deutschland Länder­sache. Allgemein gilt aber: Sobald Toiletten vor­handen sind, müssen sie nach Ge­schlechtern ge­trennt sein und Vor­räume mit Wasch­becken haben. Sind Sie mit Ihrem Café von der Toiletten­pflicht nicht be­troffen, müssen Sie am Eingang Ihres Cafés darauf hin­weisen, dass es keine Gäste­toiletten gibt. Die Toiletten­frage macht deutlich: Vor dem Ab­schluss eines Miet­vertrages sollten Sie in jedem Falle die Ein­haltung aller geltenden Bau- und Brand­schutz­vorschriften prüfen! Denn daran kann die not­wendige Gaststätten­konzession scheitern. Zudem müssen Sie noch weitere Auf­lagen beachten, wenn Sie ein eigenes Café er­öffnen. Näheres erfahren Sie unter Genehmigungen.

Tipp: Nutzen Sie Online-Plattformen für Immobilien!

Sie haben Ihren Wunschort bereits festgemacht und möchten wissen, wie Sie am besten freie Immobilien finden? Nutzen Sie dazu Online-Plattformen wie ImmobilienScout24, Immonet oder Immowelt. Dort können Sie ganz einfach Ihren Wunschort eingeben sowie gewünschte Größe und einen Preisrahmen festlegen und bekommen in wenigen Sekunden freie Gewerbeimmobilien angezeigt.

6. Businessplan für Ihr Café erstellen

Selbstständig machen mit dem eigenen Café: Das ist der wichtigste Schritt

Haben Sie eine Geschäftsidee gefunden, gilt es diese schriftlich festzuhalten – in Form eines Businessplans. Sie unterziehen Ihr Geschäftsmodell damit einer ersten kritischen Prüfung und schaffen sich einen Fahrplan für die nächsten Jahre Ihrer Selbstständigkeit. Ganz gleich, ob Sie ein Franchise-Café planen oder Ihre eigene Café-Idee umsetzen möchten, ein Geschäftsplan ist unerlässlich. Warum Sie das tun sollten? In einem Businessplan konkretisieren Sie Ihr Vorhaben und formulieren Ihr Gründungskonzept aus. So können Sie feststellen, ob Ihre Geschäftsidee umsetzbar und wirtschaftlich tragfähig ist. Und Sie beantworten die wichtigsten Fragen, zum Beispiel hinsichtlich Zielgruppe und Alleinstellungs­merkmal. Damit sind Sie für ein Gespräch mit zukünftigen Geschäftspartnern und Kreditgebern bestens vorbereitet. Fragen hierzu werden Ihnen in der Gründungsberatung beantwortet, aber versuchen Sie ruhig selbst, im Vorfeld Ihre Geschäftsidee zu Papier zu bringen. Hilfestellung hierzu finden Sie auch in unserem Gründerbereich

Hilfreiche Businessplan-Vorlage

Als kleine Hilfestellung bieten wir Ihnen eine Businessplan-Vorlage zum Download an. Aufbau und Formatierung haben wir bereits für Sie übernommen. Nun müssen Sie nur noch Ihre persönlichen Informationen und Angaben zu Ihrem Café einfügen.

Umsetzung und Eröffnung

7. Voraussetzungen, um Ihr eigenes Café zu eröffnen

Das müssen Sie mitbringen

Wenn Sie Ihr eigenes Café aufmachen möchten, müssen Sie dafür keine bestimmte Ausbildung vorweisen. Erfahrungen im Gastronomie- oder Servicebereich sind aber empfehlenswert und grundlegend für Ihren Erfolg. Ein Café betreiben und leiten bedeutet außerdem, fit zu sein in den Bereichen Personalmanagement und Betriebswirtschaft: Als Betriebsinhaber sollten Sie sowohl Ihre Mitarbeiter als auch Geschäftsbücher zu führen verstehen. Ihr eigenes Café zu eröffnen bringt zudem einige bürokratische Pflichten und notwendige Formalitäten mit sich. Auch, wenn Sie keine Ausbildung in der Gastronomie nachweisen müssen, haben Sie dennoch die Pflicht, bestimmte branchenspezifische Kurse zu besuchen, bevor Sie Ihr Gewerbe anmelden dürfen. Diese sind:

  • Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt
  • Unterrichtung bei einer Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Thema „lebensmittel­rechtliche Vorschriften und Hygiene“ für Gastwirte gemäß § 4 Gaststättengesetz (GastG)

Gründerecke für das Gastgewerbe

Der Nachweis über eine Kursteilnahme für lebensmittelrechtliche Kenntnisse bei der IHK entfällt, wenn Sie eine Abschlussprüfung einer erfolgreich beendeten Ausbildung nachweisen können, die entsprechende Kenntnisse beinhaltet. Langjährige gastronomische Tätigkeiten ersetzen die Kursteilnehme hingegen nicht. Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen, Genehmigungen und Vorschriften sowie hilfreiche Tipps finden Sie in unserer Gründerecke für das Gastgewerbe.

8. Finanzierung für Ihr Café sichern

Wahrscheinlich werden Sie nicht über so viel Eigenkapital verfügen, dass Sie Ihr Café komplett aus eigener Tasche finanzieren können. Das Gute ist - das müssen Sie gar nicht. An dieser Stelle haben Sie bereits einen fundierten Businessplan erstellt, mit dem Sie nun losziehen können, um potenzielle Kapitalgeber von Ihrer Idee zu überzeugen. Neben privaten Investoren, die Sie beispielsweise über Auxmoney oder smava finden, können Sie außerdem staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Einen Überblick finden Sie auf unserer entsprechenden Themenseite.

Unser Tipp: Auch bei der Suche nach Kapitalgebern sollten Sie verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung vergleichen, bevor Sie sich für eines entscheiden. Folgende Informationen sollte Ihr Finanzplan u. a. so detailliert wie möglich enthalten, damit Sie Kapital beantragen können:

  • finanzielle Aufwendungen für Ihr Café
  • eine konkrete Schätzung Ihrer laufenden Kosten, wie z. B. Höhe der Miete
  • Kosten der Ausstattung Ihres Cafés

Finanzchef24-Finanzierungs­rechner

Über unsere Online-Finanzierungs­rechner können Sie Ihre Möglichkeiten der Unternehmens­finanzierung jetzt schnell und kostenlos ermitteln.

9. Genehmigungen einholen

Sorgenfrei in die Selbstständigkeit – diese Behördengänge stehen an

Um Ihr eigenes Café zu gründen, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt eine Gewerbeanmeldung beantragen. Dafür fällt eine Verwaltungsgebühr an, die regional variieren kann (bis zu 40 Euro). Die Ausstellung des Gewerbescheins geht meist relativ zügig und ist innerhalb weniger Tage erledigt. Das zuständige Finanzamt und die IHK werden dann im gleichen Zug über Ihre Unternehmensgründung informiert. Ihr geplantes Bewirtungsangebot bestimmt, ob Sie für den Betrieb des gastronomischen Service eine Gaststätten­erlaubnis benötigen. So ist zum Beispiel der Verkauf alkoholischer Getränke erlaubnispflichtig (§2 GastG). Die Kosten für die Konzession können sich regional stark unterscheiden und liegen zwischen 50 bis 400 Euro. Neben Ihren Ausweispapieren, einem aktuellen polizeilichen Führungszeugnis und dem Auszug aus dem Gewerbezentralregister sind noch folgende Unterlagen notwendig, um Ihre persönliche, fachliche sowie die objektbezogene Eignung zu belegen:

  • Unbedenklichkeits­bescheinigung des Finanzamts
  • Bescheinigung des Gesundheitsamts zur Erstbelehrung (darf nicht älter als 3 Monate sein)
  • Unterrichtungsnachweis für Gastwirte durch die IHK (Kosten hierfür betragen circa 50 Euro)
  • Miet- oder Pachtvertrag
  • Lage- und Grundrisspläne

Zusätzliche Regelungen für Cafés mit Außengastronomie

Für den Betrieb einer Außengastronomie brauchen Sie außerdem eine erweiterte Gaststättenerlaubnis und eine Sondernutzungserlaubnis. Letzteres müssen Sie jährlich saisonal neu beantragen. Für die jeweiligen Genehmigungen fallen ebenfalls Gebühren an. Die erweiterte Gaststättenerlaubnis kostet Sie einen drei- bis vierstelligen Betrag, die Sondernutzungs­gebühr einmalig mehrere Hundert Euro sowie regelmäßige monatliche Aufwendungen für den jeweiligen Zeitraum. Unter Umständen benötigen Sie außerdem eine baurechtliche Genehmigung – nämlich dann, wenn Sie mehr als 50 Außenplätze anbieten wollen beziehungsweise die Zahl der Außenplätze mindestens doppelt so hoch ist wie die im Innenraum zur Verfügung stehenden Plätze.

Die gesetzlichen Regelungen zur Eröffnung Ihres Cafés sind rechtsbindend. Planen Sie daher die notwendige Zeit für die Erledigung der Behördengänge ein. Und prüfen Sie, ob Sie weitere Rechtsvorschriften berücksichtigen müssen, beispielsweise Vorgaben hinsichtlich Jugendschutz, Ladenöffnungszeiten und Arbeitsschutz. Auch wichtig: Wenn Sie Hintergrundmusik oder Fernsehübertragungen in Ihren Räumlichkeiten planen, müssen Sie sich bei der GEMA anmelden. Meldepflicht über die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit inklusive der Angabe, ob Sie dieser haupt- oder nebenberuflich nachgehen, besteht zudem gegenüber der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie der gesetzlichen Unfallversicherung.

Gründerakademie von Go Ahead

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10. Gastronomisches Angebot und Einrichtung

Jetzt beginnt endlich der kreative Part! Nach all den Behördengängen ist die kreative Umsetzung Ihres Cafés eine willkommene Abwechslung. Wenn Sie bereits ein bestehendes Café samt Einrichtung übernehmen, fällt dieser Part sicherlich kleiner raus. Dennoch sollten Sie auch hier das vorhandene Konzept hinterfragen und optimieren. Das gilt sowohl für die visuelle als auch kulinarische Umsetzung.

  • Welche Basics planen Sie im Hinblick auf Ihre anvisierte Zielgruppe? Beispielsweise können eine Kaffee-Flatrate oder ein Mittagstisch Ihre Kunden auf Ihr Café aufmerksam machen.
  • Was komplettiert Ihr Café-Konzept? Standards wie WLAN, ein Arbeitsbereich mit nutzbaren Steckdosen oder Brettspiele und Zeitschriften sind hier denkbar.
  • Was möchten Sie darüber hinaus anbieten? So können Sie Ihren Gästen zum Beispiel die Möglichkeit bieten, Ihre Räumlichkeiten für Veranstaltungen anzumieten. Oder möchten Sie eigene Events auf die Beine stellen, beispielsweise Lesungen oder Konzerte? Dann planen Sie gleich den entsprechenden Platz und nötigen Utensilien mit ein.
  • Was zeichnet Ihr gastronomisches Angebot aus? Sie können sich beispielsweise auf Backwaren beschränken oder Ihr Menü um herzhafte Speisen erweitern. Oder beinhaltet Ihr Konzept ein Brunch- und Frühstücksangebot? Dann legen Sie hier unter anderem die Häufigkeit fest, um wichtige Aspekte wie Waren und Personal korrekt planen zu können.
  • Wie möchten Sie ein Wohlfühlklima für Ihre Gäste schaffen? Mit gemütlichen Stühlen und Tischen ist es in der Regel nicht getan. Fragen Sie sich: Welche Pflanzen schaffen eine heimelige Atmosphäre und sind möglichst pflegeleicht? Welche Bilder und Lichtquellen verstärken Ihr Konzept?
  • Haben Sie über zusätzliche Einnahmequellen nachgedacht? Eventuell verfügen Sie über Ressourcen und/oder Fachkräfte, um Catering oder Koch- und Baristakurse anzubieten. Oder Sie können eine Auswahl Ihrer Getränke und Speisen auch abgepackt zum Verkauf anbieten.

Kassensysteme & Co.

Sie interessieren sich für ein Kassensystem oder möchten sich zu diesem Thema gerne näher informieren? Dann besuchen Sie unsere Artikelseite zu "Kassensysteme & Co.: Nützliche Tools für Selbstständige in der Gastronomie". Dort können Sie das Wichtigste zu den verschiedenen Systemen nachlesen und erhalten eine Auswahl an empfehlenswerten Anbietern. Außerdem finden Sie Infos zu weiteren nützlichen Tools und wo Sie diese bekommen können.

Ein japanisches Sprichwort besagt: Ein Leben dauert eine Generation lang; ein guter Name dauert fort.

Was ebenfalls nicht zu kurz kommen darf, ist der Name Ihres Cafés! Wahrscheinlich haben Sie sich schon hin und wieder Gedanken dazu machen. Es ist enorm wichtig, dass Sie diese Entscheidung nicht übers Knie brechen. Haben Sie den Namen einmal festgelegt, bleibt er. Auch gibt es rechtliche Komponenten zu beachten. So wird beispielsweise zwischen dem Namen der Firma und dem Namen des gastronomischen Objekts unterschieden. Zudem sollten Sie bei der Namensfindung berücksichtigen, dass der Name zu Ihrem Konzept passt, originell ist und gesetzliche Auflagen einhält, wie zum Beispiel:

  • Einhaltung des Markenrechts
  • Unterlassung irreführender Angaben
  • Sicherstellung des Prioritätsgrundsatzes

Zur visuellen Unterstützung gehört außerdem das passende Logo. Gestalten Sie dieses aussagekräftig und einprägsam. Sollten Sie sich das nicht selbst zutrauen, können Sie bei der Erstellung auch auf Grafiker oder Design-Agenturen zurückgreifen. Halten Sie es in jedem Fall so einfach wie möglich, denn es sollte sowohl in Schwarz-Weiß funktionieren als auch bei Werbemitteln wie Visitenkarten oder Kugelschreibern gut lesbar/erkennbar sein.

Markennamen schützen lassen mit legalbase.de

Sie möchten Ihren Markennamen, Ihr Logo oder Ihre Idee schützen lassen? Unser Partner legalbase.de hat sich auf Lösungen für Gründer spezialisiert und bietet Pakete zur Markenanmeldung an. Mit nur einem Klick sichern Sie sich einen Koordinator, der den gesamten Prozess der Markenanmeldung für Sie übernimmt. So müssen Sie sich über Punkte wie Prüfung der Marke, Schutzfähigkeit oder Identitätsrecherche keine Gedanken mehr machen. Bonus: Sie erhalten außerdem eine ausführliche Beratung zur richtigen Markenstrategie durch einen spezialisieren Rechtsanwalt.

12. Mitarbeiter finden

Mit dem richtigen Team zum Erfolg

Der Erfolg Ihres eigenen Cafés hängt von vielen Faktoren ab. Aber letztlich ist es vor allem der Service, der darüber entscheidet, ob Ihre Gäste erneut zu Ihnen kommen. Es ist in der Regel unmöglich, dass Sie sich rund um die Uhr alleine um alles kümmern, daher brauchen Sie fähiges Personal.

Was können Sie für Ihre Mitarbeiter tun und was können Sie erwarten?

Bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter sollten Sie den Fokus auf Service­orientierung und Freundlichkeit gegenüber Ihren Gästen legen. Das macht nicht zwingend eine Ausbildung in der Service- und Dienstleistungsbranche notwendig. Sie können Ihre Servicestellen auch mit Berufs- und Quereinsteigern oder Studenten besetzen. Mitarbeiter finden Sie beispielsweise über fachspezifische Jobportale im Internet wie hogastjob.com oder die örtlichen Stellenanzeigen, zum Beispiel unter jobs.meinestadt.de.

Achten Sie neben dem Spaß an der Arbeit auf Kommunikationsstärke, Zuverlässigkeit und Organisationstalent. Außerdem sollten Ihre Mitarbeiter die Bereitschaft zeigen, sich mit Ihrem gastronomischen Angebot und Ihrem Kassensystem vertraut zu machen sowie Sie im Einkauf und bei der Bestellung zu unterstützen. Ein Führerschein macht Sinn, wenn Angestellte Einkäufe und Lieferungen übernehmen. Erste Erfahrungen im Gastro- und Servicebereich sind hilfreich, sollten aber nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Ein Probearbeiten gibt Ihnen und Ihren Bewerbern eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und das Aufgabenfeld abzustecken. Auch fehlende Kenntnisse wie eine Ausbildung zum Barista lassen sich gegebenenfalls nachholen. Beachten Sie zudem: Vor Arbeitsantritt müssen Ihre Mitarbeiter ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Für Ihre Angestellten gilt zudem eine jederzeitige Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren. Achten Sie daher auf die Einhaltung dieser Bestimmung.

Risiken und Probleme

Ein Thema, dass in diesem Zusammenhang leider ebenfalls erwähnt werden muss: Gastronomische Betriebe werden häufig Opfer von dreisten Mitarbeitern. Diese nutzen insbesondere Stresssituationen durch viele Gäste für Ihre Zwecke und erschleichen sich über gefälschte Bestellzettel und Rechnungen das Geld Ihrer Kunden. Da hilft nur eine sorgfältige Auswahl Ihrer Angestellten. Fordern Sie gegebenenfalls auch das polizeiliche Führungszeugnis an. Dieses kann sich jeder Bundesbürger für 13 Euro ausstellen lassen oder online beantragen (Europäisches Führungszeugnis für 17 Euro). Und informieren Sie sich über POS-Systeme: Mit einem elektronischen Bestell- und Kassensystem können Sie dieser Methode ebenfalls entgegenwirken.

13. Marketing für Ihr Café

Machen Sie auf sich aufmerksam!

Da Sie sich nicht nur auf Stamm- und Laufkundschaft verlassen können, müssen Sie sich Maßnahmen überlegen, weitere Zielgruppen auf Ihr Café aufmerksam zu machen. Dafür stehen Ihnen einige Möglichkeiten zur Verfügung, die sich auch ohne großes Budget umsetzen lassen:

Klassisches Marketing

Vor dem Start Ihres Cafés können Sie Ihre Eröffnungs­feier beispiels­weise über Flyer bewerben. Nicht umsonst, aber durchaus effektiv kann es sein, in Stadt­führern, Szene­magazinen oder Studenten­zeitschriften mit einer Anzeige zu werben. Oftmals gibt es auch städtische Gutschein­hefte, in denen Sie mit einem Sonder­angebot auf sich auf­merksam machen können. Gleiches funktioniert auch online, beispiels­weise über Groupon.

Messen & Märkte

In Abhängig­keit von Ihrem gastronomischen Angebot können Sie übrigens auch an regionalen Food-Messen/Märkten teil­nehmen. Dort können Sie neben Kunden auch Medien auf sich auf­merksam machen. Vielleicht lässt sich das gewisse Extra Ihres eigenen Cafés auch gut für Merchandise-Artikel nutzen: Sei es als Souvenir für Touristen oder Erinnerungs­stück für Stamm­kunden – Tassen oder T-Shirts mit dem Auf­druck Ihres Logos und einem individuellen Design bringen zusätzliche Ein­nahmen und haben zudem einen tollen Marketing­effekt.

Treue- & Rabattaktionen

Einfach, aber wirkungs­voll sind auch Treue- und Bonus­karten, die Ihre Gäste wieder zu Ihnen zurück­kehren lassen. Sie können auch Rabatt- oder Gratis­aktionen in Ihrem Café einsetzen. Ein prominentes Bei­spiel: McDonalds hat in einer Werbe­kampagne im März 2017 jedem Gast einen gratis Kaffee ver­sprochen – unabhängig von einem Kauf. Der Effekt hierbei: Die Kunden kommen in das Geschäft und sie können sich vom Produkt über­zeugen. Ein anderes, sehr mutiges Konzept: Ein britischer Coffee-Shop-Betreiber hat seinen Kunden für 8 Stempel von anderen Cafés einen gratis Kaffee aus­geschenkt. Warum? Weil auch er von seinem Konzept und seinem Kaffee über­zeugt ist. Zeigen Sie also gerne Mut und ent­wickeln Sie Ihre eigene Marketing-Idee!

Online-Marketing

Im Internet können Sie vor allem über die sozialen Netz­werke auf Kunden­fang gehen. Das ist kosten­los, erfordert aber etwas Zeit und Seiten­pflege. Über Facebook, Pinterest und Instagram können Sie Ihr Café und Ihr gastronomisches Angebot visuell wirken lassen und den Dialog mit Ihren Gästen suchen. Aber: Wer interaktive Kanäle nutzt, muss sich auch auf Kommunikation einstellen – Lob wie Kritik gleicher­maßen. Gehen Sie mit beiden offen und ehrlich um! Darüber hinaus sollten Sie auch einen Eintrag bei Yelp und Google Maps anstreben. Und: Eine eigene Web­site ist Ihre Visiten­karte im Netz. Schrecken Sie nicht davor zurück, auch wenn Sie keine Programmier­kenntnisse haben. Es gibt inzwischen viele Online-Angebote (zum Beispiel Jimdo, Wix oder Webnode) mit deren Hilfe Sie ganz einfach eine Homepage er­stellen können.

Pressearbeit

Eine weitere Möglich­keit, auf Ihr Café auf­merksam zu machen, ist gute Presse­arbeit (PR). Treten Sie beispiels­weise an lokale Journalisten heran, erzählen Sie von Ihrer Gründung und bieten Sie Ihre Geschichte für einen Artikel an. Als Vor­bereitung sollten Sie recher­chieren, welche Medien für Ihre Branche relevant sind. Trauen Sie sich ruhig, gerade Lokal­journalisten sind durchaus dankbar, wenn sie ein Thema präsentiert bekommen. Die Kontakt­daten Ihrer Ansprech­partner finden Sie in der Regel auf der Internet­seite des jeweiligen Mediums.

  • Tipp 1: Seien Sie nicht entmutigt, wenn der Journalist nicht sofort Feuer und Flamme ist. Hart­näckigkeit, ohne auf­dringlich zu sein, zahlt sich aus.
  • Tipp 2: Veranstalten Sie eine Eröffnungs­feier und ver­senden Sie Einladung an Ihre relevanten Lokal­medien. Möglicher­weise kommen Presse­vertreter vorbei und berichten von Ihrem Café.

Tipps zu Maßnahmen in unserem Gründerbereich

Wenn Sie mehr zum Thema Marketing und Kundengewinnung erfahren möchten, besuchen Sie doch unsere Themenseite im Gründerbereich: Marketing: Maßnahmen zur Kundenakquise

14. Ihr Café richtig absichern

Schützen Sie Ihr Café und Ihre berufliche Existenz Zu guter Letzt sollten Sie nicht vergessen, Ihr Café abzusichern: Wir empfehlen Ihnen dringend, eine Betriebshaftpflicht­versicherung, die Sach- und Personenschäden Dritter abdeckt, abzuschließen. Um Ihre Einrichtung und Waren ausreichend abzusichern - beispielsweise, falls ein Brand ausbricht -, benötigen Sie außerdem eine Inhaltsversicherung.

Die Krux an der Geschichte: Versicherungsangebote sind so zahlreich wie Kaffeesorten! Damit Sie eine Vorstellung davon haben, was Versicherungen kosten können, haben wir für Sie alle Tarife unserer Partner verglichen und die Preis-Leistungs-Sieger ermittelt.

Online einfach und bequem vergleichen

Wir empfehlen Ihnen außerdem, die verschiedenen Tarife der Versicherer miteinander zu vergleichen, damit Sie den optimalen Versicherungsschutz für Ihren individuellen Bedarf abschließen. Mithilfe unseres Online-Rechners ist das ganz einfach. Sie geben Ihre Betriebsart "Café" ein und beantworten einige Fragen zu diesem. Auf dieser Basis gibt Ihnen der Rechner die Preise und Leistungen der Versicherer aus, die Ihnen genau den Schutz bieten, den Sie benötigen. Ihren Wunschtarif können Sie auch direkt über unseren Rechner online abschließen. Gut zu wissen: Einige Versicherer gewähren Nachlässe für Gründer von bis zu 50 Prozent des Versicherungsbeitrags. Unser Online-Rechner berücksichtigt diese Vergünstigungen bereits beim Tarifvergleich.

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Autorinnen: Anja Hellmund, Cynthia Henrich, Katja Wiener; Stand 03.01.2020

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