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Arzt und sein Team

Berufshaftpflicht für Ärzte

  • Berufshaftpflichtversicherung – für Ärzte unentbehrlich
  • Top-Konditionen dank umfassendem Preis-Leistungs-Vergleich
  • Optimaler Schutz und schnelle Hilfe im Schadensfall ab 6,13 Euro/Monat*
Ärztin im Beratungsgespräch mit Patientin, im Schadensfall abgesichert durch die Berufshaftpflicht für Ärzte

Warum eine Berufshaftpflicht für Ärzte obligatorisch ist

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist für Ärzte ein Muss. Aus zweierlei Gründen: Zum einen verpflichten die Landesärztekammern ihre Mitglieder in ihren Berufsordnungen dazu, sich gegen Haftpflichtansprüche zu versichern. Und zum anderen können Mediziner nur mit einer solchen Gewerbeversicherung ihre Existenz ausreichend schützen. Denn nicht nur die Anzahl, auch die Höhe der Schadensersatzforderungen gegen Ärzte ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Finanzielle Sicherheit kann Allgemeinmedizinern, Dermatologen, Zahnärzten, Chirurgen, Tierärzten und vielen weiteren nur eine Berufshaftpflicht für Ärzte bieten.

Zahnarzt untersucht Patientin

Welche Schäden versichert die Berufshaftpflicht für Ärzte?

Die Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte bietet in der Regel Versicherungs­schutz bei Personen­schäden, Sachschäden und Vermögens­folge­schäden. Mit der Arzthaftpflicht sind Mediziner damit gegen die typischen Risikoarten, die zu Schadens­ersatz­forderungen Dritter in ihrem Beruf führen können, abgesichert.

Welche genauen Gefahren innerhalb dieser Risikoarten abgesichert sind, richtet sich nach der Tätigkeit des jeweiligen Arztes. Entscheidend hier ist vor allem die Fachrichtung. So hat beispielsweise ein Chirurg ein ganz anderes Risiko als ein Allgemein­mediziner oder ein Zahnarzt. Ein Radiologe muss in jedem Fall die Nutzung von Röntgengeräten absichern, ein Kinderarzt kann eventuell darauf verzichten.

Arzt verschreibt Patient Medikament

Bei welchen Tätigkeiten greift die Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte und bei welchen nicht?

Die Berufshaftpflicht springt für den Arzt ein, wenn ein Schaden im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit entsteht. Auch hier ist die Fachrichtung entscheidend. Denn versichert sind nur die Tätigkeiten, die auch zu der jeweiligen Fachrichtung gehören. Übernimmt ein Arzt auch fachfremde Aufgaben, können diese gesondert in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.

Außerdem ist grundsätzlich nur die Verwendung von Geräten und Apparaten versichert, die auch in der Heilkunde zugelassen sind. Gleiches gilt bei der Verschreibung von Medikamenten. Werden Arzneimittel gegen Krankheiten eingesetzt, für deren Behandlung sie nicht zugelassen sind (off label use), besteht Versicherungsschutz nur unter bestimmten Voraussetzungen. Diese sind erfüllt, wenn die behandelte Krankheit lebensbedrohlich, keine alternative Behandlung möglich und man sich in den Fachkreisen einig ist, dass das Medikament eine positive Wirkung zeigen kann.

Hinweis von Finanzchef24 in Blau

Berufshaftpflicht für Assistenzärzte oder Ärzte im Praktikum

Nicht immer haben Krankenhausträger eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die Ärzte im Praktikum sowie Assistenzärzte mit einschließt. In diesem Fall haften die angehenden Ärzte selbst für verursachte Schäden. Der Abschluss einer Berufshaftpflicht ist für einen Assistenzarzt und Arzt im Praktikum dann unerlässlich. Und auch Medizinstudenten sollten sich unbedingt versichern. Denn oft reicht die Privathaftpflicht der Eltern als Schutz nicht aus. Zudem verlangen einige Universitätsträger den Nachweis einer Berufshaftpflicht für Medizinstudenten.

Sie ist bereits ab 71,40 Euro jährlich im Online-Vergleich von Finanzchef24 erhältlich.

Ärztin berechnet mit Hilfe eines Taschenrechners den Versicherungsbeitrag einer Berufshaftpflicht für Ärzte

Deckungssummen bei der Berufshaftpflichtversicherung für den Arzt

Obwohl die Berufshaftpflicht für Ärzte eine Pflichtversicherung ist, schreiben die Berufsverbände keine Mindestdeckungssummen vor. Da Ärzte jedoch im Schadensfall unter Umständen sogar mit ihrem Privatvermögen haften müssen, empfehlen sich ausreichend hohe Deckungssummen – insbesondere für das Kernrisiko des Arztes, den Personenschaden. Hier ist eine Deckungssumme von mindestens drei, besser noch von fünf Millionen Euro ratsam.

Eng verbunden mit den Deckungssummen sind bei der Berufshaftpflicht für Ärzte auch die Kosten. Deshalb lohnen sich vor Abschluss ein genauer Vergleich verschiedener Tarife und eine gute Beratung. So lassen sich bei der Berufshaftpflicht für Ärzte teilweise bis zu 85 Prozent sparen. Unsere Experten bei Finanzchef24 helfen Ihnen hier gerne weiter. Sie erreichen uns von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 24 24 7890800 24 24 789 oder via Live-Chat. Wenn Sie unser Kontaktformular ausfüllen, rufen wir Sie gerne zurück.

Schäden, die die Arzthaftpflicht zum Beispiel abdeckt:

Schwangere Frau schaut sich auf ihrer Couch Ultraschallbilder an

Behandlungsfehler

Ein Gynäkologe führt bei einer Patientin eine Sterilisation durch. Er macht jedoch einen Fehler und durchtrennt deshalb den Eileiter nicht. Die Patientin wird in der Folge ungewollt schwanger. Sie fordert Schmerzensgeld und später Unterhalt für das Kind von dem Frauenarzt. Der Unterhalt wird ihr von einem Gericht zugesprochen. Er stellt einen echten Vermögensschaden dar, den die Berufshaftpflichtversicherung des Arztes bis hin zur Deckungssumme übernimmt.

Ärztin untersucht das Knie eines Partienten im Behandlungszimmer

Verletzung übersehen

Ein Mann hat einen Sportunfall. Der behandelnde Orthopäde schätzt die Schwere der Knieverletzung falsch ein und gibt nur die Anweisung, das Knie zu schonen. Als nach Wochen die Schmerzen nicht nachlassen, sucht der Patient erneut einen Arzt auf. Er stellt fest, dass ein Band gerissen war und nun schief zusammen­gewachsen ist, was in einer OP korrigiert werden muss. Die Kranken­kasse fordert Schadensersatz vom Orthopäden. Dessen Berufshaftpflicht für Ärzte springt ein.

Patientin wird in einer Radiologie von einer Ärztin untersucht

Gestohlener Schmuck

Ein Patient muss in einer Radiologie­praxis vor einer Röntgen­untersuchung seinen Schmuck ablegen. Er übergibt der Arzthelferin daraufhin seine teure Uhr und seinen Ehering zur Verwahrung. Die Arzthelferin passt jedoch nicht auf die Wertsachen auf und sie werden von einem Unbekannten entwendet. Der Mann macht Schadensersatz­ansprüche gegen den Radiologen geltend. Seine Berufshaftpflicht für Ärzte übernimmt die Kosten für den Ersatz.

Mann nimmt seine Tablette ein

Allergischer Schock

Ein Allgemeinmediziner verschreibt einem Patienten mit einer Bakterien­infektion Antibiotika. Er vergisst jedoch, nach Allergien gegen diese Arzneimittelgruppe zu fragen. Ohne zu ahnen, dass es das Medikament ist, gegen das er allergisch reagiert, nimmt der Patient es ein und erleidet einen allergischen Schock. Er muss im Krankenhaus behandelt werden. Die Krankenkasse fordert Schadensersatz und die Berufshaftpflicht des Arztes kommt für die Behandlungskosten auf.

Weitere wichtige Versicherungen für Ärzte

Alle Versicherungen im Überblick finden Sie unter Firmenversicherungen und Privatvorsorge für Selbstständige.

*Kostenbeispiel zur Berufshaftpflicht für Ärzte: Assistenzarzt oder einen Arzt im Praktikum ab 6,13 Euro monatlich, inklusive Versicherungssteuer; Versicherer: HDI und Janitos; Deckungssumme: 5.000.000 Euro für Personenschäden, 5.000.000 Euro für Sachschäden, Selbstbehalt: 0 Euro

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Die Beratung und die Suche nach der richtigen Versicherung war sehr gut. Ich schließe einen Versicherungsvertrag ab
Grundsätzlich gute "Beratung, aber nicht spezifisch genug um ein "sehr gut" zu bekommen. Aus den Versicherungsunterlagen und der online Beratung gehen nicht wirklich, "laienhaft" verständlich, die abgesicherten Risiken für eine Tagesmutter hervor. Trotzdem, wenn man ein gewisses Grundwissen hat und Berater im privaten Umfeld in Ordnung.Sehr gut ist die Darstellung der verfügbaren Anbieter, Sortierung sowie hilfreiche Angaben wie "Beste Leistung" etc.
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