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Passiver Rechtsschutz

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Was bedeutet passiver Rechtsschutz?

Einer der wichtigsten Bestandteile einer Gewerbehaftpflichtversicherung ist der sogenannte passive Rechtsschutz. Dies bedeutet, dass die Versicherung jede Schadensersatzforderung, die an sie gestellt wird, überprüft und gegen unberechtigte oder überzogene Ansprüche vorgeht. Der Haftpflichtversicherer kommt dabei für die Kosten für Sachverständige, Anwälte und den Prozess vor Gericht auf. Die Kosten werden unabhängig davon übernommen, ob die Ansprüche anerkannt oder zurückgewiesen werden. Sollte sich der Anspruch als gerechtfertigt erweisen, erfüllt die gewerbliche Haftpflichtversicherung entsprechend dem Versicherungsvertrag die Schadensersatzforderungen.

Schadensbeispiel:

  • Ein selbstständiger Trainer gibt einen Aerobic-Kurs. Eine Kursteilnehmerin verletzt sich dabei und macht den Coach dafür verantwortlich. Seine Haftpflicht überprüft den Fall im Sinne des passiven Rechtsschutzes und wehrt den ungerechtfertigten Anspruch vor Gericht ab. Die Kosten dafür werden von der Berufshaftpflicht des Fitnesstrainers übernommen.

Im Gegensatz zum aktiven Rechtsschutz werden beim passiven Rechtsschutz eigene Ansprüche nicht durchgesetzt. Für diesen Fall wird eine Gewerberechtsschutzversicherung benötigt.