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Rückwärtsversicherung

Rückwärtsversicherung

aktualisiert am 15.01.2026 | Versicherungsratgeber | Cynthia Henrich

Grundsätzlich gilt laut Versicherungsvertragsgesetz (VVG) das Prinzip der Vorwärts­versicherung. Das bedeutet, dass Versicherungsschutz nur für zukünftige Versicherungsfälle vereinbart werden kann. Unter bestimmten Voraussetzungen wird jedoch eine Ausnahme gewährt.

1. Was bedeutet Rückwärtsversicherung?

Von einer Rückwärtsversicherung bei privaten wie gewerblichen Versicherungen spricht man, wenn der Versicherungsschutz auch solche Schadensfälle einschließt, die vor Abschluss des Versicherungsvertrags eingetreten sind.

Tipp!

Gleich vorweg: Ist Ihnen als Versicherungsnehmer bei Abschluss der Versicherung bekannt, dass ein Schaden vorliegt, kann kein rückwirkender Versicherungsschutz gewährt werden. Nur bei Unwissenheit Ihrerseits wird gemäß § 2 VVG eine Ausnahme vom Prinzip der Vorwärtsversicherung gemacht. Dies gilt für sämtliche Arten von Rückwärtsversicherungen.

Gut zu wissen!

Sie machen sich zum ersten Mal selbstständig? Dann kann das für Sie von Vorteil sein. Denn: Einige Versicherer gewähren in diesem Fall rückwirkend Versicherungsschutz, wenn Sie Ihren Gewerbeversicherungs­vertrag innerhalb von 12 Monaten nach der Gründung abschließen. Als Existenzgründer können Sie zudem von einem Gründerrabatt profitieren. Denn auch hier gibt es einige Versicherer, die einen Nachlass von bis zu 50 Prozent auf den Versicherungsbeitrag gewähren.

Wichtige Gewerbeversicherungen

2. Unterschied zwischen Rückwärtsversicherung und Rückdatierung

3. Zeit für einen Versicherungswechsel?

Wir helfen Ihnen das passende Angebot mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis für Sie zu finden. Darüber hinaus kündigen wir auf Wunsch Ihren alten Versicherungsvertrag. Dieser Service ist für Sie absolut kostenfrei.

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