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Grünes Billboard mit selbstständigem Kleinunternehmer im Hintergrund

Die wichtigsten Versicherungen für Kleinunternehmer

“Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ Wenn dabei ein Schaden entsteht, können die finanziellen Folgen im schlimmsten Fall die berufliche Existenz gefährden. Deshalb sollte jede gewerbliche Tätigkeit ausreichend versichert sein. Lesen Sie nachfolgend, welche Versicherung Sie als Kleinunternehmer im Schadensfall oder bei einem Rechtsstreit schützt.

Autorin: Cynthia Henrich, Stand: 17.11.2016

Handwerker in Kfz-Werkstatt, abgesichert durch die wichtigsten Versicherungen für Kleinunternehmer

Welche Betriebsversicherungen für Kleinunternehmer besonders wichtig sind, hängt immer von der individuellen Risikosituation des Unternehmens ab. Deshalb lassen sich keine pauschalen Aussagen über den Versicherungsbedarf treffen. Auf drei wichtige Versicherungen sollten Kleinunternehmer jedoch auf keinen Fall verzichten: eine Haftpflicht-, eine Inhalts- sowie eine Gewerberechtsschutzversicherung.

1. Haftpflichtversicherung für Kleinunternehmer

Man stelle sich folgenden Fall vor: Ein Zimmerer beauftragt seinen Lehrling mit der Montage eines Schranks bei einem Kunden. Dabei arbeitet dieser unsauber. Als der Kunde den Schrank einräumen möchte, kippt er nach vorne und verletzt den Kunden schwer. Der Zimmerer wird dafür haftbar gemacht und muss für Arztrechnungen, Schmerzensgeld und Verdienstausfall des Kunden aufkommen.

Ohne Versicherungsschutz kann durch diese Zahlungen die berufliche Existenz des Kleinunternehmers gefährdet werden, da er in diesem Fall selbst dafür aufkommen muss. Eine Betriebshaftpflicht für Kleingewerbe greift in einem solchen Fall und übernimmt die Kosten. Außerdem wehrt sie ungerechtfertigte Ansprüche notfalls vor Gericht ab. Neben Schäden an Personen übernimmt die Haftpflichtversicherung für den Kleinunternehmer auch die Kosten, die durch die Beschädigung von fremdem Eigentum entstanden sind.

Hinweis von unseren Experten in Grün

Ist der Kleinunternehmer in einer beratenden Branche tätig und läuft dadurch Gefahr, bei einem Kunden einen rein finanziellen Schaden zu verursachen, so reicht die Betriebshaftpflichtversicherung für Kleingewerbe nicht aus. In diesem Fall empfiehlt sich der Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflicht.

2. Inventarversicherung für Kleinunternehmer

Wenn ein Kurzschluss an der Kaffeemaschine im Büro ein Feuer entfacht oder Einbrecher ihr Unwesen treiben, dann wird im schlimmsten Fall das gesamte Betriebsinventar zerstört. Um einen solchen Schaden nicht selbst tragen zu müssen, sollte jeder Kleinunternehmer eine Inventar- beziehungsweise Inhaltsversicherung abschließen. Auch Beschädigungen durch einen Sturm oder Leitungswasser werden von dieser Versicherung für Kleinunternehmer übernommen.

Tipp von Finanzchef24 in Grün

Um das Risiko einer Unterversicherung zu vermeiden, sollten Kleinunternehmer die Deckungssumme entsprechend dem Wert des Inventars ansetzen. Sonst kann es passieren, dass die Versicherung im Schadensfall nur einen Teil der Kosten übernimmt.

3. Gewerberechtsschutz für Kleinunternehmer

Die dritte wichtige Versicherung für Kleinunternehmer ist die gewerbliche Rechtsschutz. Sie übernimmt anfallende Kosten, die durch einen Rechtsstreit entstehen können. Auch Kleinunternehmer sind nicht gegen Auseinandersetzungen – beispielsweise mit Lieferanten, Mitarbeitern oder Kunden – gefeit. Im Streitfall übernimmt diese Versicherung die Anwaltskosten sowie Aufwendungen für Zeugen, Gutachten oder auch die Gerichtskosten.

Hinweis von unseren Experten in Grün

Da die eigene Arbeitskraft das wertvollste Gut für Kleinunternehmer ist, empfiehlt es sich – neben den gewerblichen Versicherungen – auch eine passende Krankenversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

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Jedes Unternehmen ist individuell. Entsprechend individuell sollte auch der Versicherungsschutz sein. Nutzen Sie die kostenfreie Bedarfsanalyse von den Finanzchef24-Experten, um Ihren persönlichen Versicherungsbedarf zu ermitteln.

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