Gründung & Geschäftsideen

Wie wird man erfolgreich selbstständig als Fitnesstrainer?

Fitnesstrainer kann an sich jeder werden, da es sich hierbei nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung handelt. Doch nur weil sich jemand Fitnesstrainer nennt oder einen großen Bizeps hat, handelt es sich nicht gleich um einen guten Trainer. Als selbstständiger Fitnesstrainer brauchen Sie sowohl die fachliche Kompetenz, ein authentisches Auftreten als auch die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, um langfristig erfolgreich zu sein.

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1. Ausbildung oder Zertifizierung für selbstständige Trainer

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Beruf Fitnesstrainer nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. Dies bedeutet, dass sich (leider) jeder Fitnesstrainer nennen darf. Obwohl praktische Erfahrung wie in den meisten Berufen sehr wichtig ist, sollte zunächst unbedingt eine Trainerausbildung ab-solviert werden. Neben einem Sportstudium oder einer Ausbildung werden zahlreiche Zertifikatskurse angeboten. Die Grundausbildung stellt dabei die Fitnesstrainer B-Lizenz dar. Diese kann durch eine Trainer A-Lizenz und eine Personal Trainer-Lizenz erweitert werden. Dazu gibt es zahlreiche Fortbildungen und Kurse zur Spezialisierung. Diese können auch ganz flexibel online absolviert werden, wie zum Beispiel bei Online Trainer Lizenz. Wichtig dabei ist, dass die Ausbildungen und Lizenzen wissenschaftlich fundiert und staatlich geprüft sind.

2. Voraussetzungen für Ihren Erfolg als Fitnesstrainer

Soziale Kompetenz als Trainer

Eine fundierte Grundausbildung ist Voraussetzung, doch reicht sie alleine nicht aus, um ein guter Trainer zu sein. Neben der fachlichen Kompetenz spielt insbesondere als Personal Trainer, die soziale Kompetenz eine große Rolle. Ein erfolgreicher Trainer hat ein hohes Maß an Empathie, kann seine Kunden und dessen Grenzen einschätzen und ist absolut vertrauenswürdig. Der Kunde muss sich gut aufgehoben fühlen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass zwischen dem Kunden und dem Trainer die Chemie stimmt. Nur so kann erfolgreich zusammengearbeitet werden.

Weiter- und Fortbildungen

Um auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu bleiben, sind Fortbildungen zwingend erforderlich. So bleiben Sie immer Experte auf Ihrem Gebiet. Obwohl es gut ist, einen Überblick über das gesamte Angebot zu haben, sollte ein guter Trainer sich spezialisieren und darauf konzentrieren, was ihm oder ihr gut liegt. Damit kann sich ein Trainer gleichzeitig von der Masse abheben. Um die Weiterbildungen am Markt vorab besser einschätzen zu können und eine Auswahl zu treffen, können verschiedene Bewertungsportale als Entscheidungshilfe herangezogen werden.

3. Weniger ist mehr

Gutes Training sollte keine Massenabfertigung sein. Als Trainer richtet man seine Aufmerksamkeit zu 100% auf den Kunden. Auch die Vor- und Nachbereitung gehört zu jedem Training dazu. Diese Zeit sollte unbedingt eingeplant werden. Sonst kommen Sie als Trainer schnell nicht nur an Ihre zeitlichen, sondern auch an Ihre mentalen Grenzen. Um also qualitatives Training bieten zu können, gilt: weniger Einheiten pro Tag, dafür mit vollem Fokus.

Auch für die Spezialisierungen gilt: Weniger ist mehr. Eine Spezialisierung in allen Bereichen ist schließlich nicht möglich. Somit zeichnet sich ein guter Trainer dadurch aus, dass er eventuell einen Kunden ablehnt oder diesen an einen Kollegen empfiehlt. Stimmen die Ziele des Kunden mit den Kompetenzen des Trainers nicht überein, ist darauf aufmerksam zu machen, kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

4. Der erste Eindruck

Der erste Eindruck zählt! Damit ist nicht nur das Auftreten gemeint. Ein Trainer wirkt natürlich authentisch, wenn dieser sein Fachgebiet verkörpert, doch darüber hinaus geht es beim ersten Eindruck um einiges mehr. In der ersten Stunde sollte unbedingt ein professioneller Eingangs-Check-up erfolgen. Als guter Trainer erkundigen Sie sich nicht nur nach den Zielen seines Kunden, sondern Sie stellen sicher, dass dieser in einer gesundheitlichen Verfassung ist, in der trainiert werden kann.

Vom Hobby zum Beruf

Als Fitnesstrainer verbindet man die Leidenschaft zum Sport mit dem Beruf. Wer mehr aus seinem Hobby machen möchte und hauptberuflich Fitnesstrainer werden will, braucht auch Kenntnisse im Marketing und im Verkauf, um Kunden zu gewinnen und langfristig bestehen zu können. Fitnesstrainer sind größtenteils selbständig und somit verantwortlich für das laufende Geschäft. Um als Selbständiger erfolgreich zu sein ist nicht gleich ein BWL-Studium notwendig. Die als Fitnesstrainer relevanten Inhalte zu den Themen Marketing und Verkauf werden zum Beispiel auch in einer Personal Trainer Ausbildung vermittelt.

5. Fazit

Dass eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung Voraussetzung für die Selbstständigkeit als Fitnesstrainer ist, steht außer Frage. Zusätzlich muss ein erfolgreicher Trainer sich Kompetenzen im Bereich Marketing und Verkauf aneignen, um langfristig bestehen zu können. Darüber hinaus muss der Trainer zu seinem Kunden passen, um Erfolge zu erzielen. Eine Spezialisierung hilft, um die richtige Kundschaft zu erreichen. Daneben sind Spaß an Bewegung und an der Arbeit mit Menschen ebenfalls wichtige Faktoren, um ein guter und erfolgreicher selbstständiger Fitnesstrainer zu werden!