Zwei Unternehmer vergleichen am PC Geschäftskonten

Umfassender Preisvergleich zwischen 43 Geschäftskonten zeigt: Gebührenunterschiede von mehreren 100 Euro jährlich

München, 15.05.2013 | Einige hundert Euro jährlich - so viel können Unternehmer und Selbstständige sparen, wenn sie vor der Eröffnung ihres Geschäftskontos die Konditionen vergleichen. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von Finanzchef24, dem unabhängigen Finanzportal für Unternehmer und Selbstständige. Im Vergleich von 43 Geschäftskonten, angeboten von 22 Instituten, schneiden Direktbanken deutlich günstiger ab, als die großen Filialbanken sowie Sparkassen und Genossenschaftsinstitute.

Geschäftskonten im Vergleich

Grafik zum Geschäftskonten-Vergleich von Finanzchef24

Anmerkungen: Einige Banken bieten mehrere Konten an, es wurde das jeweils günstigste in den Vergleich aufgenommen. Die Angaben stellen einen Auszug aus einem ausführlichen Vergleich von 43 Geschäftskonten durch Finanzchef24 dar.
Stand: April 2013; Die Verwendung des Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.

> Umfassender Preisvergleich zwischen 43 Geschäftskonten zeigt: Gebührenunterschiede von mehreren hundert Euro jährlich.

> Direktbanken sind deutlich günstiger als Filialbanken.

Der Preisvorteil der Direktbanken resultiert vor allem aus der häufig kostenlosen Kontoführung. Die Kontoführungsgebühren der Filialbanken liegen dagegen zwischen 7 und 15 Euro pro Monat. Dafür bieten sie in der Regel einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Eine Beispielrechnung für einen Musterbetrieb der Rechtsform Einzelunternehmen (mit einem durchschnittlichen Kontostand von 3.000 Euro, einem monatlichen Geldeingang von 8.000 Euro sowie 30 beleglosen Buchungen pro Monat) verdeutlicht das Einsparpotenzial: Der Musterbetrieb erwirtschaftet mit einem DAB Girokonto einen Ertrag von 15 Euro jährlich - die Guthabenverzinsung macht es möglich. „Das ist ein Plus von 169,80 Euro gegenüber dem Business PlusKonto, dem für diesen Betrieb günstigsten Konto der Deutschen Bank. Dieses würde den gleichen Betrieb 154,80 Euro im Jahr kosten“, erklärt Finanzchef24-Geschäftsführer Hendrik Rennert. Auf den Spitzenplätzen folgen weitere Direktbanken wie DKB oder Ethikbank. Großbanken wie Santander, Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank und HVB liegen im hinteren Mittelfeld des Vergleichs, mit Kosten zwischen 144 und 214 Euro für den Beispielbetrieb. 

Die Kosten der Geschäftskonten setzen sich aus fixen und variablen Gebühren zusammen. Fixkosten entstehen in der Regel aus der monatlichen Grundgebühr und den Kredit- und EC-Kartengebühren. „Variable Kosten fallen dagegen pro Buchungsvorgang an, etwa bei Überweisungen. Kostentreiber sind vor allem beleghafte Buchungen. Sie müssen vom Kundenberater manuell erfasst werden, zum Beispiel bei einer Überweisung per Papiervordruck. Hier verlangen die Banken im Extremfall bis zu 15 Euro pro Buchung“, erklärt Rennert. „Im Schnitt liegen die Kosten bei rund einem Euro.“ Die Preise für beleglose Buchungen, etwa Online-Überweisungen, betragen dagegen meist nur einige Cent.

Auch auf die Guthabenverzinsung sollten Kunden achten. Je nach durchschnittlichem Kontostand und Buchungsverhalten kann die Verzinsung die Gebühren mehr als kompensieren. Im Schnitt zahlen Banken auf Geschäftskonten-Guthaben jedoch nur geringe Zinsen, häufig sogar gar keine. Santander erreicht auf seinem BusinessStar-Konto mit 0,75 Prozent die höchste Verzinsung, danach folgt die DAB Bank mit 0,50 Prozent Zinsen. „Vor allem auf Geschäftskonten ohne Verzinsung sollte man möglichst nur das nötigste Kapital anlegen und den Rest zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto verwalten“, rät Rennert. Eine Übersicht aller Geschäftskontenkonditionen ist auf Anfrage bei Finanzchef24 erhältlich.

Pressemitteilung zum Download

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