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Gewerbe­versicherung wechseln? Jederzeit!

​München, 21.02.2014 | Viele Kunden sind der Annahme, dass ihre Gewerbeversicherung nur im Herbst beziehungsweise bis zum Jahresende gekündigt werden kann. Mitnichten! Eine Kündigung und ein Wechsel sind jederzeit möglich! Finanzchef24 erklärt die Unterschiede bei den Kündigungsfristen und bietet einen kostenlosen Produktvergleich auf Finanzchef24.

Zwar enden viele Versicherungsverträge im Herbst, Kunden mit Gewerbeversicherung haben allerdings jederzeit die Chance auf einen Wechsel. Denn: Gewerbeversicherungen haben in der Regel eine Vertragslaufzeit von einem Jahr mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Sie können also – je nachdem, wann sie abgeschlossen wurden – auch während des Jahres gekündigt werden. Außerdem gibt es Fälle, in denen außerordentlich gekündigt und gewechselt werden kann. „Ein Blick in die eigene Police lohnt sich immer“, erklärt Hendrik Rennert, Geschäftsführer, Finanzchef24 GmbH. „Einmal, um sich über die vereinbarte Kündigungsfrist zu informieren, und zum Zweiten, um zu überprüfen, ob man mit seinem Produkt überhaupt noch auf der sicheren – oder kostengünstigen – Seite ist.“

Ordentliche Kündigung (Ablaufkündigung)

Die Kündigungsfrist beträgt in den meisten Fällen drei Monate zum Vertragsablauf. Dieser Vertragsablauf kann auch „unterjährig“ sein, je nachdem, wann die Versicherung abgeschlossen wurde (Hauptfälligkeit). Die Hauptfälligkeit steht in der Regel auf der ersten Seite des Versicherungsscheins, nicht im Bindungswerk, da dieses Allgemeingültigkeit hat. Eine ordentliche Kündigung muss schriftlich erfolgen – im Idealfall als unterschriebenes Fax an den Versicherer mit dem Sendebericht als Nachweis des Zugangs der Kündigung. Vorsicht: Dass die Kündigung tatsächlich zugegangen ist, muss im Zweifel der Kunde beweisen.

Außerordentliches Kündigungsrecht

In bestimmten Fällen kann der Kunde von einem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen. Im Schadenfall: Nach Abschluss der vollständigen Regulierung des Schadens kann der Vertrag innerhalb von vier Wochen außerordentlich gekündigt werden. Bei einer Prämienanpassung: Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn der Versicherer aufgrund einer Anpassungsklausel die Prämie erhöht, ohne dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes entsprechend ändert. Die Kündigung kann dem Versicherer gegenüber innerhalb eines Monats nach Wirksamkeit der Erhöhung ausgesprochen werden. Bei Risikofortfall: Besteht das versicherte (Haupt)Risiko nicht mehr, hat der Kunde das Recht, außerordentlich zu kündigen. Ein Beispiel wäre die Versicherung einer Maschine, die der Kunde nun abgeschafft hat.

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Der Check der Kündigungsfristen ist die perfekte Gelegenheit, den Gewerbeversicherungsvertrag gleich etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Es gilt, einige wichtige Aspekte zu klären: Muss die Versicherung eventuell angepasst werden, um weiterhin wirksamen Schutz zu haben, weil sich die geschäftlichen Parameter geändert haben? Gibt es dieselben Leistungen woanders vielleicht günstiger? Was tun, wenn die im Juli 2013 angekündigten Erhöhungen der Versicherungsprämien umgesetzt werden? Gegebenenfalls lohnt sich ein Wechsel! Kunden können sich diesbezüglich unverbindlich und kostenlos auf Finanzchef24 informieren. Finanzchef24 kennt die besten Gewerbeversicherungstarife, die individuell auf den jeweiligen Unternehmer und seine Branche zugeschnitten sind.

Pressemitteilung zum Download

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