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Datendiebstahl durch Hackerangriff

Cyber-Versicherungen jetzt neu bei Finanzchef24

München, 01.09.2015 | Ab jetzt bietet Finanzchef24 über seine unabhängige Online-Vergleichsplattform auch Cyber-Versicherungen an und reagiert damit auf den aktuellen Bedarf seiner Kunden. Hendrik Rennert, Geschäftsführer der Finanzchef24 GmbH: „Auch wenn sich viele Unternehmer und Freiberufler des Risikos noch nicht bewusst sind – ihre Firmen stellen potenzielle Angriffsziele für Cyber-Kriminelle dar.“

Hacker-Angriffe: eine unterschätzte Bedrohung

Hacker beabsichtigen, entweder interne Unternehmensdaten abzugreifen oder digitale Geschäftsprozesse zu beeinträchtigen, um daraus Profit zu schlagen. Beispiele gibt es mittlerweile viele, wie der Angriff auf den Deutschen Bundestag oder auf Kassensysteme von Restaurants. Dabei werden meist Geschäfts- oder Kundendaten gestohlen und verkauft. Manchmal werden Unternehmen sogar erpresst – hier spricht man von zielgerichteter Schädigung. Bei den meisten Cyber-Angriffen geht es Hackern aber vor allem darum, einen möglichst großen oder gar „prestigeträchtigen“ Schaden zu verursachen.

„Deshalb sollte eine Cyber-Versicherung bereits für all jene Unternehmen Standard sein, die ein Geschäft im Internet betreiben, über eine Datenbank mit besonders vertraulichen Daten verfügen oder auch nur einzelne Arbeitsschritte, wie den Zahlungsverkehr, online abwickeln“, so Hendrik Rennert. Das kann auch schon mal die Kunden-Datenbank eines Hotels sein, dessen prominente Gäste Wert auf Privatsphäre legen. Ein Hacker-Angriff geht dann nicht nur zu Lasten des Unternehmens, sondern auch dessen Kunden – das kann teuer bis existenzgefährdend ausfallen. Denn das Bundesdatenschutzgesetz schreibt vor, dass betroffene Kunden über den Daten-Diebstahl informiert werden müssen. Das allein kann bereits enorme Kosten verursachen. Wurden beispielsweise sensible Kundendaten gestohlen, können Kunden mit Schadensersatzansprüchen auf das Unternehmen zukommen.

Eigene und Kundenschäden: ein riesiger, unberechenbarer Kostenblock

„Unternehmer sollten ihre individuellen Cyber-Risiken unbedingt von einem Gewerbeversicherungs-Experten prüfen lassen“, rät Hendrik Rennert. Denn die Leistungsangebote der Anbieter variieren stark und sind derzeit noch schwer vergleichbar. In der Regel enthalten Angebote drei Komponenten. Je nach Anbieter können diese entweder als „Bündelprodukt“ im Block oder nach dem Baukastenprinzip individuell miteinander kombiniert werden:

  1. Absicherung von Vermögensschäden aus Schadenersatzforderungen von Kunden. Dies können beispielsweise Verletzungen des Datenschutzes oder des Persönlichkeitsrechts sein, Verstöße gegen Geheimhaltungspflichten oder auch die versehentliche Weitergabe eines Virus an Kunden. Bei allen genannten Schäden handelt es sich um Drittschäden, also um Haftpflichtschäden.
     
  2. Absicherung der Risiken für den Unternehmer – sogenannte Eigenschäden: Beispielsweise muss der Unternehmer nach einem Fall von Cyber-Kriminalität seine Kunden über den Angriff informieren. Auch Kosten für beispielsweise einen IT-Forensiker sowie einen Rechts- und PR-Berater fallen häufig an. Steht der Betrieb aufgrund einer Cyber-Attacke still, ist der daraus resultierende Ertragsausfall auch versichert. Auch die Kosten zur Wiederherstellung von Daten sind gedeckt.
     
  3. Optionale Leistungen sind beispielsweise die Absicherung von Lösegeldzahlungen, sofern Cyber-Kriminelle ein Unternehmen erpressen.

Welches Cyber-Versicherungs-Produkt die individuellen Risiken am besten abdeckt, können die Gewerbeversicherungs-Experten von Finanzchef24 für interessierte Unternehmer und Selbstständige jederzeit kostenlos und unverbindlich prüfen (kostenfreie Telefonnummer: 0800 – 24 24 789).

Pressemitteilung zum Download

pm-cyberversicherungen-jetzt-neu-bei-finanzchef24-01092015.pdf [PDF, 107 KB]

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