News für Selbstständige im August

13. August 2019 | Up2Date | Autorin: Cynthia Henrich

Hier können Sie wieder wichtige Neuigkeiten und Gesetzesänderungen für Selbstständige nachlesen.


Elektronische Buchhaltung: neue Regelungen für Selbstständige

Das Bundesfinanzministerium hat im Juli 2019 die neuen Richtlinien der „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“, kurz GoBD, veröffentlicht. Mit voranschreitender Digitalisierung war dies ein längst überfälliger Schritt. 

Das sind einige der wichtigsten Neuerungen:

  • Sie können Ihre Dokumente künftig auch mit Ihrem Smartphone fotografieren und müssen sie nicht zwingen einscannen.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen reicht es aus, die gescannten/fotografierten Unterlagen aufzubewahren; zuvor mussten Sie zwingend alle Originalbelege ablegen.
  • Sie können zur Datenverarbeitung künftig auch Cloud-Systeme verwenden. Aber: Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre Unterlagen auch innerhalb der geltenden Aufbewahrungsfrist lesbar bleiben.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Artikel der DeutschenHandwerkZeitung „GoBD: Die 10 wichtigsten Neuregelungen für das Handwerk“ sowie im d.velop Blog „GoBD 2019: Neufassung der GoBD mit Schreiben des BMF veröffentlicht“.


Neue Ausbildungsordnung für Gebäudereiniger

Seit dem 1. August 2019 gilt die neue Ausbildungsordnung für Gebäudereiniger. Sie beinhaltet Änderungen im Lehrplan unter anderem hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung sowie bezüglich nachhaltiger Reinigungsformen. Diese Inhalte sollten auch in der betrieblichen Ausbildung berücksichtigt werden.

Das gesamte Gesetz finden Sie hier: Gebäudereinigerausbildungsverordnung (GebReinAusbVO)


Müllproblem: Hersteller von Wegwerfartikeln werden in die Pflicht genommen

Das deutsche Städte ein Müllproblem hab, ist sicher keine Neuigkeit. Ein Vorschlag, wie dem begegnet werden soll, jedoch schon. Bundesumweltministerin Svenja Schulze will ein Gesetz erlassen, das Hersteller von Wegwerfartikeln dazu verpflichtet, sich an den Müllbeseitigungskosten zu beteiligen.

Bereits im Mai wurde auf EU-Ebene eine neue Kunststoffrichtlinie beschlossen, die genau diese Verpflichtung der Hersteller festlegt. Wie viel die Unternehmen zahlen müssen, ist abhängig von den Kosten für Reinigung, Sammlung und Personal der jeweiligen Kommune. 

Ob und wann das Gesetz kommen wird, ist bis jetzt noch unklar. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

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